Express

StPauliSelberMachen-Express vom 17.09.2020

1) Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden und Miete“

Seit dem 1.7.2020 hat die öffentliche Sammlung von Unterschriften zwar wieder begonnen, dennoch wird es schwierig bis zur gesetzlichen Sammelfrist am 19. Oktober 2020 ausreichend Unterschriften zu sammeln. Die Initiative ist daher DRINGEND auf Eure schnelle und tatkräftige Unterstützung angewiesen! Sammelt unter euren Freund*innen, Nachbar*innen oder öffentlich z.B. auf Flohmärkten. Bitte schickt die Unterschriften, die Ihr gesammelt habt, zeitnah entweder an den Mieterverein zu Hamburg, an Mieter helfen Mietern oder bringt sie dort persönlich vorbei. Ihr könnt die Listen aber auch in der GWA St. Pauli abgeben oder dort in den Briefkasten werfen. Die Adressen und weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Initiative: https://keineprofitemitbodenundmiete.de/unterstuetzen/ Die Unterschriftenlisten zum Download findet Ihr hier: https://keineprofitemitbodenundmiete.de/wp-content/uploads/2020/02/Unterschriftenlisten-Boden-Miete-Volksini.pdf

2) Der Paulihaus-Skandal geht weiter! Multimilliardär erhält Grundstück und Stadt zahlt drauf

Die skandalösen Ereignisse rund um das sogenannte Paulihaus reißen nicht ab. Die Initiative „St. Pauli Code JETZT!“ hat recherchiert und herausgefunden, dass Pahnke Markenmacherei gar nicht die kleine, eigenständige Werbeagentur ist, die sie vorgibt zu sein. Denn 65% der Firma gehören dem Berliner Multimilliardär und Storck-Erben Axel Oberwelland. Er ist laut Forbes Magazin auf Platz 437 der reichsten Menschen der Welt und stolze 4,9 Milliarden US Dollar schwer. Unter den Deutschen ist er auf Platz 89 und in Berlin führt er die Liste der Milliardäre sogar an. Die Pressemitteilung dazu findet ihr unter: https://unser-areal.rindermarkthalle.de/allgemein/milliardaer-erhaelt-staedtische-wirtschaftsfoerderung-fuer-neubau-auf-st-pauli/ Auch das neuste YouTube-Video „St. Pauli Code JETZT! – Update“ befasst sich mit diesem Sachverhalt: https://www.youtube.com/watch?v=P_SQJNrfLgA Außerdem wurde bekannt, dass die Stadt Hamburg bei der Verpachtung des Grundstückes für 60 Jahre eventuell sogar noch Verlust macht. Dies hat eine kleine Anfrage der LINKEN-Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann ergeben: https://www.die-linke-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/paulihaus-stadt-zahlt-drauf-projekt-stoppen/

3) Demo „Wer hat, der gibt“, 19.9., 18 Uhr, Dammtor

Am Samstag gibt es den bundesweiten Aktionstag „Wer hat, der gibt“. Auch in Hamburg findet eine Demonstration statt, diese startet um 18 Uhr bei der Wiese gegenüber der S-Bahn Station Dammtor (Moorweide). Der Hamburger Aufruf wird auch von St. Pauli selber machen unterstützt. Aus dem Aufruf: „Die Reichen müssen für die Krise bezahlen! Die Corona-Gesundheitskrise ist in vollem Gange, doch der finanzielle und soziale Notstand steht uns erst noch bevor. Durch Rettungsaktionen vor allem für die Wirtschaft, höhere Arbeitslosigkeit und Steuerausfälle muss der Staat viel mehr finanzieren, während er gleichzeitig Einnahmen verliert. Forderungen nach einem ausgeglichenen Staatshaushalt werden bald jene nach Corona-Soforthilfen und Konjunkturprogrammen überlagern. Wo kann gespart werden und wo gibt es Geld zu holen? Das werden die umkämpften Fragen der nächsten Zeit sein. In der Wirtschaft und bei den Reichen kennt man die Antwort schon. Der uns womöglich drohende nächste Kanzler Friedrich Merz will alle Sozialausgaben infrage stellen, andere wollen den Mindestlohn senken. Die Zeche sollen mal wieder wir zahlen; all jene, die die wirklich wichtige Arbeit machen und die Gesellschaft durch die Krise tragen: Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen, im Einzelhandel, auf den Feldern und in den Fabriken, nicht selten Frauen und Migrant*innen. Es ist keine Option, uns zur Kasse zu bitten, während wir unseren Kellnerjob verloren haben und uns die Miete nicht mehr leisten können. Als unterbezahlte Krankenpfleger*in oder Paketbot*in können wir uns keine weiteren Lohneinbußen oder höhere Kitagebühren leisten.“ Den kompletten Aufruf und alle weiteren Infos zu der Demo findet ihr unter: https://werhatdergibt.org/ Ein lesenswertes Interview in der Jungen Welt mit einem Sprecher des Bündnisses „Wer hat der gibt“ findet sich hier: https://www.jungewelt.de/artikel/386511.wer-hat-der-gibt-mit-neid-hat-das-nichts-zu-tun.html

4) Solifoto für Krankenbeschäftigte, 20.9., 16 Uhr, Park Fiction

St. Pauli selber machen ruft auf zum Solifoto für die Krankenhausbeschäftigten!
Sonntag, 20.9., 16 Uhr Park Fiction

Profite pflegen keine Menschen! Danke heißt mehr Gehalt!
St. Pauli goes Krankenhausstreik

Während des Lockdowns wurden sie als Held_innen beklatscht – jetzt kämpfen die Beschäftigten der Krankenhäuser für mehr Gehalt. In der aktuellen Tarifrunde fordert ver.di 4,8 Prozent mehr Lohn bzw. mindestens 150 Euro mehr für alle. Schon vor Corona war die Arbeit in Krankenhäusern extrem belastend: Die Privatisierung des Landesbetriebs Krankenhäuser in Hamburg, Einsparungen im Personal und das Fallpauschalensystem (DRG) hatten zur Konsequenz, dass die Arbeit extrem verdichtet war und viel zu wenig Zeit für die Betreuung von Patient_innen und für Hygienemaßnahmen blieb. Corona ist eine zusätzliche enorme Belastung – und im Fall einer starken zweiten Infektionswelle drohen auch in Hamburg die Krankenhäuser an ihre Grenzen zu geraten. Die Forderung nach mehr Gehalt ist mehr als berechtigt. Und der Kampf für höhere Löhne ist Teil eines Kampfes für eine Gesundheitsversorgung, die nicht dazu, dient Profiten zu maximieren, sondern Menschen gesund zu machen. Ende September ruft Ver.di zum Streik in den Krankenhäusern auf. Kranke Patient_innen müssen aber auch bei einem Streik versorgt werden – deshalb wird sich nur ein Teil der Belegschaft beteiligen können. Druck können die Beschäftigten am besten aufbauen, wenn sie Hilfe von außen bekommen. Wir stehen deshalb in der Pflicht: Als potenzielle Patient_innen und aus der Überzeugung, dass eine Gesellschaft ein gut funktionierendes Gesundheitssystem dringend braucht, wollen wir, dass es den Menschen gut geht, die sich um unsere Gesundheit kümmern. Unterstützung im Kampf für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen: Das ist es, wie wir in St. Pauli Danke sagen an die Beschäftigten im Gesundheitswesen. Macht mit!

Fototermin mit Abstand und Masken am 20.9. um 16 Uhr im Park Fiction Siehe auch: http://www.st-pauli-selber-machen.de/solifoto-fuer-die-krankenhausbewegung/ Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/736753613539948/

5) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 05.10., 19.30h

Jeden 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt. Das nächste Treffen ist am 05. Oktober 2020 um 19:30 Uhr im Kölibri. Ladet Eure Nachbar*innen ein, bringt Freund*innen mit! Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 12.12.2019

Hier findet ihr eine neue Ausgabe des StPauliSelberMachen-Express. Diesmal steht der Express ganz unter dem Thema „Paulihaus“, einem geplanten Bürohaus-Neubau am Neuen Pferdemarkt. Dazu hat sich vor einiger Zeit eine neue Initiative gegründet: „St. Pauli Code jetzt!“.

Kontakt zur Initiative:
Mail: stpaulicodejetzt@st-pauli-selber-machen.de
Facebook: https://www.facebook.com/Paulihaus/
WWW: https://unser-areal.rindermarkthalle.de/
Instagram: https://www.instagram.com/paulihaus/

1) Onlinepetition – Den Bau des Paulihauses nicht genehmigen!

Im Folgenden findet Ihr umfangreiche Informationen rund um das Thema „Paulihaus“. Die Initiative „St. Pauli Code JETZ!“ hat eine Onlinepetition gestartet, um möglichst viel Druck aufzubauen, damit die Baugenehmigung für diesen Bürohauskomplex nicht genehmigt wird. Unterschreibt die Petition, teilt sie, informiert andere! Nur gemeinsam sind wir stark. Hier der Link zur Onlinepetition: https://www.openpetition.de/petition/online/den-bau-des-paulihauses-nicht-genehmigen Die Initiative plant auch ein Bürgerbegehren. Eine erste Version wurde vom Bezirksamt als unzulässig zurückgewiesen. Wir bleiben weiter dran.

2) St. Pauli Code statt „Paulihaus“ – Eine Einführung

Worum geht es eigentlich beim sogenannten „Paulihaus“. Das Ganze ist eine Planung die schon 2015 begonnen wurden. Damals lief es noch unter dem Namen „Build in St. Pauli“, lange Zeit ohne eine größere Öffentlichkeit. Nun hat sich im August diesen Jahres eine Initiative gegründet, die diesen Planungen etwas entgegensetzen will.
Eine erste Einführung findet ihr in diesem Text:
https://unser-areal.rindermarkthalle.de/allgemein/st-pauli-code-statt-paulihaus/

3) „Kieztrojaner oder netter Nachbar?“ – Eine Chronologie

Auf der öffentlichen Veranstaltung der Initiative St. Pauli Code jetzt!, die am 14.11.2019 im Ballsaal/Millerntorstadion stattfand, fasst Anwohnerin Veronika Pramor die Ereignisse der letzten Jahre zusammen. Guckt ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=6ZA471BA_8U

4) „Kieztrojaner oder netter Nachbar?“ – Ein Faktencheck

Auf der gleichen öffentlichen Veranstaltung hält Mario Bloem (Stadtplaner) einen Vortrag und klopft das Projekt Paulihaus ab und entkräftet dabei so ziemlich alle Argumente für einen Neubau am Neuen Pferdemarkt.
Guckt ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=fU119J3rwko
Die Aufzeichnung der kompletten Veranstaltung findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZXaOZQdmIa8

5) Kiezgesichter gegen Kieztrojaner – eine Online Kampagne

Unter dem Hashtag #Kiezgesichter gibt es eine Kampagne von verschiedenen Stimme aus dem Viertel, die sich gegen diese Neubaupläne (ohne relevanten Beteiligung des Stadtteils) aussprechen. Die ersten zwei Kiezgesichter sind schon online. Weiter folgen. Wenn auch Ihr Euch beteiligen wollt, dann schreibt an stpaulicodejetzt@st-pauli-selber-machen.de
Hier die Kiezgesichter-Videos:
Didine van de Platenvlotbrug, Tuntenimitatorin
https://www.youtube.com/watch?v=LOqxLhrLWB8
Horst Schleich, St. Pauli Urgestein
https://www.youtube.com/watch?v=ayRUdRfNO9w

6) Pressespiegel zum „Paulihaus“

Die Initiative hat es geschafft, dass umstrittene Projekt in die (kritische) Öffentlichkeit zu bringen. Seitdem sind einige Artikel erschienen. Hier eine erste Zusammenstellung:

taz, 8.12. Umstrittenes Bauprojekt auf St. Pauli – Markisen plötzlich verschwunden
https://taz.de/Umstrittenes-Bauprojekt-auf-St-Pauli/!5642757/

Mopo, 6.12. Widerstand auf dem Kiez. Das geplante „Paulihaus“ sorgt für Zündstoff
https://www.mopo.de/hamburg/widerstand-auf-dem-kiez-das-geplante–paulihaus–sorgt-fuer-zuendstoff-33573344

Hamburg Journal, 4.12. Initiative plant Bürgerbegehren gegen Paulihaus
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Initiative-plant-Buergerbegehren-gegen-Paulihaus,pferdemarkt190.html https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Streit-um-Paulihaus,hamj89076.html

Hamburger Abendblatt, 4.12. Widerstand gegen Bürokomplex – Restaurant als Keimzelle
https://www.newslocker.com/de-de/region/hamburg/st-pauli-widerstand-gegen-brokomplex-restaurant-als-keimzelle/view/

junge welt, 26.11. Die Menschen werden sich gegen Verdrängung wehren
https://www.jungewelt.de/artikel/367569.gentrifizierung-in-hamburg-die-menschen-werden-sich-gegen-verdr%C3%A4ngung-wehren.html

Elbe Wochenblatt, 20.11. „Nicht alles in den Dutt hauen“: Anwohnerversammlung zur Kontroverse um das geplante Paulihaus
https://www.elbe-wochenblatt.de/2019/11/20/nicht-alles-in-den-dutt-hauen-anwohnerversammlung-zur-kontroverse-um-das-geplante-paulihaus/

taz, 16.11. Nachbarschaftsini kämpft gegen Büros auf St. Pauli
https://taz.de/!5638579/

Die ZEIT, 13.11. Klotz mit Kiezflair
https://www.zeit.de/hamburg/2019-11/st-pauli-kiez-buerokomplex-investoren-hamburg-gentrifizierung

Elbe Wochenblatt, 17.9. Ärger um das „Paulihaus“
https://www.elbe-wochenblatt.de/2019/09/17/aerger-um-das-paulihaus-maharaja-betreiberin-kathrin-guthmann-will-nicht-in-den-neubau-sie-fuehlt-sich-getaeuscht/

taz, 21.8. Büroklotz statt Biryani
https://taz.de/Neubau-am-Neuen-Pferdemarkt/!5616213/

7) St. Pauli Code jetzt!, jeden Dienstag ab 18.30 Uhr im Maharaja

Die Initiative „St. Pauli code jetzt“ trifft sich jeden Dienstag ab 18.30 Uhr im Maharaja (Neuer Pferdemarkt 34).
Neue Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen. Kommt einfach vorbei!

8) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 06.01., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt. Das nächste Treffen ist am 6. Januar 2020 um 19:30 Uhr im Centro Sociale. Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit! Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 24.04.18

1) Vorbereitungstreffen zum MietenMOVE, 24.04., Gängeviertel

Gegen Wohnungsnot und Mietenwahnsinn – Gemeinsam für eine andere
Wohnraumpolitik!

Am 2. Juni 2018 rufen das Netzwerk Recht auf Stadt und hoffentlich viele
kleine und größere Initiativen und Bündnisse zu einem MietenMOVE auf.

Am nächsten Dienstag treffen wir uns zum 2. Vorbereitungstreffen in der
Fabriqueim Gängeviertel im Seminarraum, 4. Stock.

Es ist unsere Stadt! Und es muss etwas passieren! Wir lassen es nicht
zu, dass die rot-grüne Regierung und Immobilienunternehmen Hamburg zur
exquisiten Zone für Besserverdienende machen! Wir wollen Druck machen
für eine andere Politik!
Wir wollen etwas bewegen! Wir wollen uns mit vielen und vielfältigen
Ausdrucksformen durch die Stadt ziehen, und laden zum großen MietenMOVE
am 02. Juni 2018.

Weitere (vorläufige) Infos auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/217989232306193/

2) NINA-Kunstaktion: Gutes Wohnen statt Camps, 25.04., Mönckebergstraße

Mittwoch 25.04. 16:00-20:00, Mönckebergstraße/Petrikirche: NINA FraueN IN
Aktion/WomeN IN Action Kunstaktion: Gutes Wohnen statt Camps.

Installation eines Zimmers in einer Unterkunft für Geflüchtete und
Berichte von betroffenen Frauen. Aktion offen für alle. Kinderbetreuung.

Wir wollen der Regierung und anderen Menschen zeigen, was Frauen* in
Unterkünften für Erfahrungen machen.
Wir wollen in einem solidarischen Hamburg leben.
Wir laden euch ein: Kommt mit uns. Hört Frauen aus Camps zu. Sprecht
über eure Erfahrungen.
Unsere Stimmen sind wichtig! Lasst uns zusammen laut und stark sein!
Kinder sind willkommen. Es gibt auch etwas zu essen.

3) Demonstration gegen rassistische Kontrollen, 28.04., ab Park Fiction

28.04. 15:00, Yaya Jabbi Circle/Park Fiction: Demonstration gegen
rassistische Kontrollen durch St. Pauli und Schanze, Ende
Schanzenbahnhof ca. 18:15.

Ende 2016 wurden die „Gefahrengebiete“ in Hamburg zu „gefährlichen
Orten“ transformiert. Daher darf die Polizei auf St. Pauli und anderswo
außerordentliche Praktiken wie z.B. verdachtsunabhängige Identitätsfeststellungen durchführen. Seit einigen Wochen hat sich der Belagerungszustand durch die Polizei noch einmal massiv verschärft. Rassismus und
Polizeigewalt in Form von rassistischen Polizeikontrollen sind hier, aber auch an anderen Orten, allgegenwärtig.
Wir sagen: Es gibt hier kein Problem mit der Sicherheit. Es gibt hier ein Problem mit der Polizei.

Wir, Geflüchtete, Anwohner*innen und andere solidarische Menschen fordern:
– Schluss mit den rassistischen Kontrollen auf St. Pauli und anderswo
– „Gefährliche Orte“ und „Task Force Drogen“ abschaffen!
– Bleiberecht und Arbeit statt Obdachlosigkeit und Armut!
– Solidarität statt Repression!

Wir rufen alle solidarischen Menschen dazu auf, gemeinsam unsere
Forderungen am Samstag 28. April auf die Straße zu tragen.

4) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: 07.05., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet der offene Stadtteiltreff „St. Pauli
selber machen“ statt.

Das nächste Treffen ist am 7. Mai 2018 um 19:30 Uhr im Centro Sociale.

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 01.03.18

1) Das Esso-Häuser-Gelände für die Menschen auf St. Pauli!

Statement von St. Pauli selber machen anlässlich der laufenden
Verhandlungen zwischen Bayerischer Hausbau, Bezirk und PlanBude über den
städtebaulichen Vertrag für die Neubebauung des Esso-Häuser-Geländes.

Komplettes Statement lesen

 

2) Der Geist der Esso-Häuser spukt durchs Viertel

Am Dienstag, den27. Februar 2018, spukte es gewaltig auf St. Pauli: Aktuell befinden sich die Verhandlungen zwischen Bayerischer Hausbau, Bezirk und PlanBude um den städtebaulichen Vertrag auf der Zielgeraden. Am Abend kam es während der finalen Verhandlungen zu einer Geisterstunde vor den Räumlichkeiten des Investors. Ein fliegendes Geistertransparent mit folgender Aufschrift schwebte vor den Fenstern der Verhandlungsräume: „Der Esso-Geist befiehlt: St. Pauli Code durchsetzen! Das Eckpunktepapier ist nicht verhandelbar!“ Auf zahlreichen weiteren Pappschildern wurde den bereits verhandelten Forderungen des St. Pauli Codes Nachdruck verliehen. Auch nicht auf Druck des Investors darf von diesen Punkten abgewichen werden.

Der Geist der Esso-Häuser stellt ein für allemal klar:„Der St. Pauli Code muss umgesetzt werden. Ohne Wenn und Aber. Sonst könnte es schon bald ziemlich gruselig werden auf St. Pauli.“ – „St. Pauli ist und bleibt ein widerspenstiger Stadtteil. Sollte versucht werden am Eckpunktepapier zu rütteln, wird es massive Proteste auf St. Pauli geben – nicht nur zur Geisterstunde.“

Video der Aktion: https://vimeo.com/257904728

Mopo-Artikel (mit Video): https://www.mopo.de/hamburg/spuk-auf-st–pauli-hier-protestieren-die-geister-der-esso-haeuser-29791466

Abendblatt-Artikel: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi5hMLO4crZAhVHZlAKHWlEDcsQqOcBCCgwAA&url=https%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Fhamburg-mitte%2Farticle213574303%2FProtestaktion-Der-Geist-der-Esso-Haeuser-spukt-auf-St-Pauli.html&usg=AOvVaw3GVV2DyUizqnFwaJQbAij6

 

3) PM des G20ApUA: Innenbehörde missachtet rechtsstaatliche Grundrechte

Der Außerparlamentarische Untersuchungsausschuss G20 (G20ApUA) kritisiert das Verhalten der Hamburger Innenbehörde. Diese hat dem vor Gericht stehenden Konstantin P. während seines laufenden Verfahrens eine Ausweisungsverfügung zugestellt – ohne das Urteil des Amtsgerichts abzuwarten. Die Behörde fordert Konstantin P. auf, Deutschland umgehend zu verlassen. Zudem soll es ihm für fünf Jahre verboten sein, nach Deutschland und erweitert auch in den Schengenraum einzureisen. Dieses Verhalten steht im Gegensatz zu den Prinzipien des Rechtsstaats. Der Prozess wird morgen, am 2. März um 9 Uhr fortgesetzt.
[…]

komplette Pressemitteilung lesen:
https://g20apua.blackblogs.org/?p=60

4) Gemeinsam sind wir stärker! Netzwerktag, 3.3., 15 Uhr, Gängeviertel

Gemeinsam sind wir stärker!

Deswegen möchten wir uns ab jetzt regelmäßig in größerer Runde treffen, um uns in einem gemütlichen Rahmen auszutauschen, voneinander zu lernen und zusammen zu planen: wofür kämpfen wir in Hamburg? Und was brauchen wir dazu?

Erster NMTP- Netzwerktag:
3.März, Gängeviertel (1. Stock in der Fabrique, Speckstraße), 15-19 Uhr
(maximal)

Thema: Wie funktioniert Bürgerasyl (die Idee, dass Privatpersonen ihre Wohnung als ‚Asyl‘ für von Abschiebung bedrohte Menschen zur Verfügung stellen)? Wer kämpft dafür bereits in Hamburg? Was gilt es zu beachten?

Es gibt vor Ort Getränke und ein paar Kleinigkeiten zu essen, bringt aber gerne noch mit, was ihr mögt!

Wir freuen uns auf euch,

Recht auf Stadt – Never mind the papers!

 

5) United we stand! Antirepressionsdemo, 17.03., 14 Uhr, Gänsemarkt

United we stand! Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung! Antirepressionsdemo am Samstag, 17.03.2018 um 14.00 Uhr, Gänsemarkt in Hamburg.

Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle! Freiheit für alle G20-Gefangenen! Freiheit für alle Gefangenen!

https://unitedwestand.blackblogs.org/antirepressionsdemo-17-03-2018-hamburg/

 

6) We’ll come United – antirassistische Parade, Vorbereitung 24.3., Kölibri

We’ll come United – antirassistische Parade 29. September 2018 in Hamburg!

Wer sind wir
Wir sind eine offene bundesweite Initiative von Personen aus verschiedenen sozialen, antirassistischen und politischen Netzwerken. Hinter uns stehen keine großen Organisationen und keine Parteien. 2017 haben wir die Parade, begleitet von mehr als 50 Aktionen im Rahmen der Action Days, vor der Parade veranstaltet.
Hier gibt es Eindrücke: www.welcome-united.org/de/parade2017/

Was ist am Wochenende vom 28. – 30. September in Hamburg geplant?
Wir machen am 29. September 2018 eine große Parade des Antirassismus und Solidarität: Demo, Zug, Karneval, Theater, Musik. Wir wollen unsere Geschichten auf den Straßen sehen, den Ungehörten Gehör verschaffen und unsere Forderungen in die öffentliche Debatte bringen. Die Parade wird ein fantasievoller Ort der Gemeinschaft gegen Rassismus, gegen die Entrechtung und Entmenschlichung von Geflüchteten.
Hier ein Video der Parade 2017: www.youtube.com/watch?v=jIGtlvpxN8M

Wer soll mitmachen?
Es sollen alle mitmachen, denen Solidarität und Antirassismus wichtig sind. Egal, ob politische Gruppen, Cafés, Clubs, Willkommensinitiativen oder Einzelpersonen: Alle sind eingeladen und aufgefordert, mitzumachen! Kommt vorbei und gestaltet mit. Motiviert Eure Nachbar*innen, Freunde, Menschen in Camps und auf der Straße, das auch zu tun.

Was könnt Ihr tun?
Merkt Euch den Termin, erzählt es weiter, abonniert unseren Newsletter, kommt zu unseren Treffen – in Kürze wird es auf unserer Website und auf Facebook Informationen geben zum Tag selbst und zu weiteren Möglichkeiten sich einzubringen.
www.welcome-united.org/
www.facebook.com/welcomeunited/

3. Hamburger Netzwerktreffen am 24.03. von 12:00 – 18:00 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12 , 20359 Hamburg

Übrigens: Nächste Zwischenstation von We’ll come United ist Göttingen, wo wir im Mai gemeinsam mit dem Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) und dem Solidarity City-Netzwerk über eine Große Koalition des Antirassismus beraten werden. Eine Summer School im Juli ist in Planung.

 

7) Gutes Wohnen für alle statt Camps!, 25.3., 15 Uhr, Kölibri

Gutes Wohnen für alle statt Camps!

Wir laden euch ein. Erfahrungs-Austausch und Aktions-Planung.
Wann? 25. März, 15:00 – 18:00 Uhr
Wo? im KÖLIBRI, Hein-Köllisch-Platz 10-12 (S-Bahn Reeperbahn)

Wohnen ist für alle Menschen existenziell! Deshalb wollen wir, NINA FraueN IN Aktion/ WomeN IN Action zusammen mit euch aktiv werden. Für mehr bezahlbare Wohnungen. Gegen die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Camps. Insbesondere Frauen kommen hier nicht zur Ruhe nach den traumatischen Erlebnissen der Flucht.

Was wir machen wollen:
1. Kurzer Überblick über die Lage von Neu-Angekommenen in Hamburg
2. Frauen berichten von ihrer Wohn-Situation und ihren Erfahrungen in verschiedenen Hamburger Unterkünften.
3. Informationen für diejenigen, die eine Wohnung suchen. Und für diejenigen, die sie dabei unterstützen wollen.
4. Vorschlag für eine Aktion auf dem Rathausmarkt. Wir wollen die un-möglichen Wohn-Situationen von Neu-Angekommenen Hamburger_innen zeigen und skandalisieren.

Alle sind herzlich eingeladen! Mit Kindern. Es gibt Essen und Trinken.

 

8) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 05.03., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt.
Das nächste Treffen ist am 5. März 2018 um 19:30 Uhr im Centro Sociale.
Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 02.06.2016

Stadtteilkonferenz PlanBude, 05.06., 16-18h

Wie geht es weiter mit dem Esso-Häuser Neubau?

Im September 2015 hat die Jury entschieden: Einstimmig, mit
Unterstützung der StadtteilvertreterInnen aus ESSO-Initiative,
Mieter-Helfen-Mietern, SOS-St. Pauli und FC St. Pauli wurde der Entwurf
von den Büros NL und Bel gewählt. Die von der Planbude ermittelten
Ergebnisse aus dem Stadtteil wurden von diesen Büros am überzeugendsten
umgesetzt, ihr Modell setzt den St. Pauli-Code fort.

Auf dieser Grundlage wird jetzt der Hochbauliche Wettbewerb gestartet,
der festlegt, wie die neuen Esso-Häuser wirklich aussehen werden.

Aber was ist vom Siegerentwurf übrig geblieben? Wie sehen die Vorgaben
für Hotel und Gewerbe aus? Wie viele Sozialwohnungen sind geplant? Die
Anwohner haben sich vielfach Orte des Gemeinsamen gewünscht: Was ist aus
den Ideen von Stadtteilkantine, Fablab, offenen Werkstätten und
Experimentierräumen geworden? Wie steht’s um die Rückkehr von Molotow,
Planet Pauli, um Panoptikum und Kogge? Wie kann die geplante
Quartiersgasse zu einem neuen Stück St. Pauli werden? Anregend,
kommunikativ, nachbarschaftlich, mit Ecken und Nischen zum Verweilen und
Plauschen? Werden wir auf den Dächern Spielen, Klettern, Gärtnern oder
einfach nur den Sonnenuntergang genießen? Hat der Komplex das Zeug zum
neuen Lieblingsort?

Planbude stellt den überarbeiteten Entwurf vor und wird diesen vor dem
anstehenden Wettbewerb diskutieren. Kommt vorbei, informiert euch, sagt
eure Meinung, teilt eure Ideen.

05.06.2016 16-18h
Ganztagsschule St. Pauli (Bernard-Nocht-Str. 12)

Siehe auf bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/800980320036718/

Kleine Stadtteilversammlung zu Drogenpolitik auf St. Pauli, 7.6., Kölibri

Kleine Stadtteilversammlung zum Thema:

Drogen auf St.Pauli und die Auswirkungen auf die Anwohner/innen

Wie ist die Situation für Euch?
Was können wir tun?
Was sollten wir fordern?
Wir laden Euch an dieser Stelle zu einem informellen Erfahrungsaustausch
ein.

Dienstag 7.6. um 19.30 Uhr
im Kölibri,
Hein-Köllisch-Platz 11+12
Gastgeber: Drogen AG St. Pauli

Diese kleine Stadteilrunde soll auch zur Themensammlung
für eine größere Veranstaltung im September dienen.

Siehe auf bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/524122311107251/

Hoffest mit Brunch im Schanzenhof, 4.6., 16 Uhr

Folgender Text eines Flugblattes kursiert hier gerade im Viertel. Wir
dokumentieren ihn an dieser Stelle:

EINLADUNG ZUM HOFFEST MIT BRUNCH AM SAMSTAG,
4.6.16 UM 16:00 IM SCHANZENHOF!

Nach vielfältigen Aktionen soll an dem Tag der Schanzenhof bei einem
Brunch nach unseren Vorstellungen „verschönert“ werden. Material dafür
wird zur Verfügung gestellt!

Nach der feindlichen Übernahme durch den Investor Schommartz und dem
Betreiber Behrmann reißen die Schikanen nicht ab: Nun ist auch das Kino
3001 von der fristlosen Kündigung bedroht- Es wurden lebenslange
Hausverbote für Anwohner_innen und ehemalige/zukünftige
Mitarbeiter_innen des Schanzensterns ausgesprochen. Diese betreffen den
Hof sowie die umliegenden Straßen.

Gleichzeitig beugt sich die Drogeneinrichtung „Palette“ dem Druck des
Eigentümers und entlässt fristlos eine Mitarbeiterin, die sich an
Protestaktionen beteiligt haben soll. Wir werden auch mit dieser Aktion
dafür sorgen, dass Schommartz und Behrmann die Freude am Schanzenhof im
Halse stecken bleibt.
Wir freuen uns auf einen ereignisreichen Samstag!

Zusammenleben oder Abschieben? 10.06., ab 16 Uhr, HAW
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens

1.000 „Rückführungen“ im ersten Vierteljahr 2016, davon 270
Abschiebungen. Ist das die Ankommenskultur, von der in Hamburg und
darüber hinaus so oft die Rede ist?

Zusammenleben oder Abschieben?
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens
Freitag, 10. Juni 2016, 16.00 – 19.30 Uhr
Abendprogramm: 20.00 – 22.00 Uhr
Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW – Department Soziale Arbeit
Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg

Sicherheit und Perspektiven hier bleiben zu können sind für Geflüchtete
ganz wesentliche Voraussetzungen für ein gelingendes und
gleichberechtigtes Zusammenleben. Doch die Situation der hier
angekommenen Menschen ist in den letzten Monaten immer schwieriger
geworden, insbesondere, seitdem Geflüchtete u.a. in die Türkei zurück
gedrängt werden. Viele müssen mit Abschiebungen rechnen, viele haben
Sorge um ihre Angehörigen, die in Idomeni oder der Türkei festgesetzt sind.
Wir sehen uns daher gerade jetzt aufgefordert, die Lage derjenigen
Menschen ins Licht zu rücken, die abgeschoben werden oder denen die
Rückführung in angeblich „sichere Herkunftsländer“ droht, aus denen sie
erst kurz zuvor geflüchtet sind.
Im Interesse einer solidarischen Willkommenskultur, einer gerechten
Stadt und eines gelingenden und emanzipatorischen Zusammenlebens können
und wollen wir dazu nicht schwei-gen. Wir laden deshalb zu einer
Veranstaltung ein, in der die Perspektive der Menschenrechte im
Mittelpunkt steht und aus der Sicht von Betroffenen, Beteiligten,
Politik und Kultur betrachtet wird.

Das Bündnis Stadt des Ankommens hat sich im Herbst 2015 gebildet.
Engagiert sind darin Akteur*innen aus Flüchtlings- und
Stadtteilinitiativen, Kirche, Wissenschaft und Gewerkschaften. Am 11.
Dezember 2015 wurde eine erste Konferenz unter der Überschrift „Hamburg
– Stadt des Ankommens“ mit 300 Teilnehmer*innen durchgeführt. Im
Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Bedingungen geschaffen werden
müssen, um das zukünftige Zusammenleben positiv zu gestalten.

Der vorläufige Ablaufplan sieht so aus:

16.00 Uhr:
Einlass, Kaffee und Tee

16.15 Uhr:
Eröffnung durch die Veranstalter*innen

16.30 Uhr:
Beitrag von Dr. Andrea Berg, Amnesty International Deutschland, Leitung
Länderthemen und Asyl

17.15 Uhr:
Beiträge von Geflüchteten und Unterstützer*innen

18.15 Uhr:
Beitrag von Christoph Strässer (MdB, SPD), ehemaliger Beauftragter für
Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung:
„Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik“

19.15 Uhr:
Pause: Essen aus der Afrika-Vokü und Vernetzung an Bistrotischen

20.00 Uhr:
Perspektiven der Kultur, mit der Schauspielerin Sylvia Wempner (Lesung
aus Jenny Erpenbeks Roman „Gehen, ging, gegangen“, 2015) und

Real Explosion, Nachwuchs der international besetzten Gruppe Hajusom
(Performance)
Musik von der Band STROM & WASSER feat.
The Refugees

Weitere Infos und Anmeldung unter:
https://www.haw-hamburg.de/themendienst/termine-detailansicht/view/event/typ/tx_cal_phpicalendar/lv/view-list|page_id-35075/monat/06/tag/10.html?tx_cal_controller[uid]=3242&tx_cal_controller[year]=2016&cHash=f358453dddaa8b5b3b86920aef0ef2cf
oder Facebook:
https://www.facebook.com/events/840795199383409/

Demo gegen Polizeigewalt, rassistische Kontrollen & Inhaftierung,
18.6. 13 Uhr, Park Fiction

Aus dem Aufruf:

GENUG IST GENUG!
Gegen Polizeigewalt, rassistische Behandlung, Kontrollen und Inhaftierung!
Nein zu Diskriminierung und Kriminalisierung!

Wir sind solidarisch mit der Familie und demonstrieren in Gedenken an
Jaja Diabi, der im Alter von 21 Jahren am 19. Januar 2016 in der Haft
gestorben ist. Wir sehen die Verantwortung für seinen Tod bei diesem
System und seinen Vertreter_innen, denn er starb zumindest unter
Beihilfe der Polizei und in den Mauern der deutschen Justiz. Es kann
nicht sein, dass massenhaft rassistische Kontrollen durchgeführt werden,
Menschen in Gefängnisse gebracht werden und gar dort sterben.

Am 14. Januar 2016 wurde Yaya Diabi an der Reeperbahn aus nichtigen
Gründen und rassistischen Vorurteilen von der Polizei festgenommen, vier
Tage später, am 18.1. wird er von der U-Haft an der Holstenglacis nach
Hahnöfersand verlegt. Genau einen Monat später, am 19.2.2016 ist Yaya
Diabi tot.

Den kompletten Aufruf und weitere Infos findet ihr unter:
https://deadbylaw.blackblogs.org/

Dringend Zimmer gesucht in St. Pauli/Schanze/Altona/Eimsbüttel!

Oumar ist 24 und aus Mali und spricht deutsch. Er lebt seit einiger Zeit
nach seiner Flucht aus Lybien über Italien in einem kleinen Ort hinter
Stade, hat aber viele Freunde auf St. Pauli. Da er inzwischen im
Schanzenviertel in Schichtarbeit arbeitet, braucht er dringend ein
Zimmer, das nicht so weit weg ist. Das darf um die 200.- Euro kosten.

Wenn ihr etwas für ihn habt: Bitte meldet euch bei simoneborgstede[at]gmx.de

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 06.06., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli
selber machen“ statt.

Nächster Termin:
06.06.2016, 19:30 Uhr, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 24.03.2016

Schanzenfest rund um den bedrohten Schanzenhof – 26.3. 10-22 h

Am kommenden Samstag findet das Schanzenfest außerplanmäßig schon im Frühjahr statt. Anlass sind die Kündigungen der Mieter_innen im Schanzenhof.

Auch wir von St. Pauli selber machen werden mit einem Infostand in der Bartelstrasse anwesend sein! Kommt uns gerne besuchen!

Aus dem Aufruf:

„Solidarisch gegen Investoreninteressen und rassistische Ausgrenzung”

Die Stadt als Ware im Schanzenviertel und anderswo: Im Vergnügungsareal steigen die Mieten, Hilfeeinrichtungen werden dichtgemacht, polizeiliche Kontrollen und Maßnahmen gegen Menschen eingesetzt, die diese Entwicklung stören. Wir stellen einen solidarischen Umgang dagegen. Wir machen den Investorenschreck gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn, als kritische Intervention in weiterreichende gesellschaftliche Widersprüche.
[…]

Kompletter Aufruf und weitere Infos unter:
http://schanzenhof.info/schanzenfruehjahrsfest-am-26-03-2016
oder
http://florableibt.blogsport.de/2016/03/05/26-maerz-10-22-uhr-schanzenfruehjahrsfest/

Filmmatinee über den Kampf für eine Recht auf Stadt – 26.03. ab 11.30h

Im Rahmen des Schanzenfestes am 26.03.16:

Filmmatinee über den Kampf für eine Recht auf Stadt und gegen Verdrängung
Im Schanzenstern mit Café und Gebäck, Eintritt frei

11.30 h „MIETE ESSEN SEELE AUF“

Ein Film von Angelika Levi / Co-Regie: Christoph Dreher / Kamera: Antje Schäfer
Director’s Cut (55min) D 2015

MIETE ESSEN SEELE AUF dokumentiert 2 Jahre nachbarschaftliche Organisierung und Protest am südlichen Kottbusser Tor. Der Film portraitiert bewegend die Akteure des Protestes. Er verknüpft die Wohnungsfrage mit der Geschichte der Migration und betont eine Verbindung von Rassismus und urbaner Verdrängung.

12.45 h „KURZE ZUKUNFT“

Ein Film von Doro Carl ( 83 min ) D 2015

In der Langzeitbeobachtung der Großen Bergstraße in Hamburg Altona beschreiben Bewohner*innen, Aktivisten, Ladeninhaber und Künstler*innen die Veränderung der Straße. An Planung und Bau der ersten innerstädtischen Ikeafiliale entzünden sich unterschiedliche Visionen und Interessenslagen der Stadtentwicklung.

Anschließend Gespräch mit der Filmemacherin.

Stadtteilfrühstück mit Infos von Romano Achipe, 03.04., 12-16h, Kölibri

Stadtteil-/Mitbring-Frühstück + Infos über Romano Achipe ano Hamburg + Ausstellung „ Abgeschobene verschwinden nicht“ von Die Falken Hamburg.

Das Stadtteilfrühstück im Kölibri bietet einen offenen und unkommerziellen Raum als Plattform für nachbarschaftlichen Austausch und Kommunikation. Es gibt ein Frühstücksbuffet zu dem die Besucher_innen eigenes Essen mitbringen oder sich gegen Spende bedienen können.

Wechselnde kulturpolitische Angebote erzählen und informieren über Aktuelles aus der Stadt und laden zum Mitmachen ein.

Veranstaltung: Linke Alternativen zur Flüchtlingspolitik in Hamburg?
4.4, 19.30 h, Centro Sociale

Die Erklärung von Recht auf Stadt „Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung“ (die auch von St. Pauli selber machen unterstütz wird) soll in einer öffentlichen Veranstaltung von Blauer Montag und RaS öffentlich diskutiert werden:

Linke Alternativen zur Flüchtlingspolitik in Hamburg? Zwischen Volksentscheid und Schuldenbremse
Montag, 4. April 2016, 19.30 Uhr, Centro Sociale
Eine Diskussionsveranstaltung der Gruppe Blauer Montag und Recht auf Stadt

Nach dem (kurzen) Sommer der Migration, Willkommenskultur und „Wir schaffen das“ erleben wir jetzt das Roll back: rechtsradikale und rechtspopulistische Formierung überall in Europa, die massivsten Asylrechtsverschärfungen in Deutschland seit 1993 und der Versuch, das Grenzregime an den europäischen Außengrenzen zu restaurieren. In Deutschland bemühen sich Staat und Politik, die verwaltungsmäßige Kontrolle über die Grenzen, die Migrationssteuerung und über die Flüchtlinge wieder zu erlangen.

Gleichzeitig ist aber auch klar, dass ein Großteil der Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, dauerhaft bleiben wird. In der Veranstaltung am 4.4. wollen wir daher die sozialpolitischen und gesellschaftlichen Zuspitzungen in den Fokus rücken und diskutieren, die vor dem Hintergrund der aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen in Hamburg zu erwarten sind. Denn eine Stadt wie Hamburg wird in sehr viel kürzerer Zeit sehr viel stärker und dabei sehr viel vielfältiger wachsen. Und das wird keine gemütliche Veranstaltung werden: Wir gehen davon aus, dass die sozialen Konflikte in der Stadt zunehmen werden. Unter dem Dogma der Schuldenbremse werden Bevölkerungsgruppen in Konkurrenz gesetzt – um Wohnraum, um Arbeit, um Zugang zu Schulen und Kitas. Der Druck auf die Sozialsysteme und die soziale Infrastruktur in der Stadt nimmt zu. Der aktuelle Hype um die geplanten so genannten „Großsiedlungen“ gibt einen Vorgeschmack auf die Art von Konflikten, die in Zukunft zu erwarten sind. Selbst wenn in einzelnen Nachbarschaftsinitiativen tatsächlich differenziert um eine Idee von „integrationspolitisch sinnvollen und nachhaltigen Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung“ gerungen wird: In der Initiative zum Volksentscheid für Integration gehen Angst- und Bedrohungsphantasien, Besitzstandslogiken und rassistische Abwehrhaltungen eine gefährliche Melange ein, an deren Ende Flüchtlingsaufnahme nur in homöopathischen Dosen akzeptiert wird, die den gesellschaftlichen Status quo und die herrschenden Verteilungsverhältnisse nicht gefährden.

Nur wenige Stimmen haben sich bisher öffentlich von links zu dieser gesellschaftlichen Zuspitzung positioniert. Eine davon ist das Recht-auf Stadt-Netzwerk mit seinem Diskussionspapier „Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung“. Aus unserer Sicht ist dieses Papier ein guter Ausgangspunkt, um Antworten und Wege zu diskutieren, mit denen in die aktuellen Konflikte um Integration und Flüchtlingsaufnahme eingegriffen werden könnte. Das RaS-Papier fokussiert dabei den Wohnungsmarkt und auf die Frage von Wohnraumversorgung und fordert eine andere, kollektive Stadtplanung von unten. Wir schlagen vor, darüber hinaus die Frage nach dem Zugang zu Ressourcen, Einkommen, Arbeit, Bildung, Gesundheit etc. breiter zu diskutieren: Welche gesellschaftliche Entwicklung erwarten wir in den nächsten Jahren in Hamburg? Welche Konflikte? Welche Konkurrenzen? Welche Alternativen stellen wir gegen die Integrationsvorstellung der Volksentscheidsinitiativen? Was brauchen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren, damit die soziale Spaltung in dieser Stadt einigermaßen gebremst wird? Was setzen wir rassistischen Deutungsmustern entgegen?

Das wären einige der Fragen, die wir am 4.4. mit euch diskutieren wollen.

http://www.centrosociale.de/2016-04-04/linke-alternativen-zur-fl-chtlingspolitik-hamburg

Podiumsdiskussion zum Feldbunker, 4.4., 19:30 Uhr

Die Feldbunker-Initiative lädt ein zu einer Podiumsdiskussion
am Montag, den 4. April 2016 um 19:30 Uhr
im Tschaikowsky-Saal, Tschaikowsky-Platz 2
(Nähe Karolinenplatz / U-Messehallen)

Der Pächter des Medienbunkers an der Feldstraße möchte das Gebäude um deutlich mehr als 50% aufstocken, auf 58m Höhe. Über fünf zusätzliche Stockwerke, eine Veranstaltungshalle für über 2.000 Besucher, ein Fitnesszentrum, ein Hotel mit über 100 Zimmern, mehrere Gastronomiebetriebe und ein privater Dachgarten mit üppiger Grüngestaltung aber zeitlich eingeschränktem Besucherzugang sollen entstehen. Das Dach wird – nach derzeitigem Stand – KEINE ÖFFENTLICHE FLÄCHE sein.

Welche Auswirkungen hat die geplante Nutzung auf die Anwohner*innen?
Wie ist die Bunker-Aufstockung stadtplanerisch zu bewerten?
Wer profitiert von diesem Immobilienprojekt?
Was sagen die derzeitigen Mieter des Medienbunkers? Wie steht es mit dem Denkmalschutz?
Welche Events und welche Art von Kultur sollen hier in den nächsten 77 Jahren die Gewinne erzeugen?
Gibt es auch noch andere Varianten?

Weitere Infos unter:
http://feldbunker.de/2016/03/18/oeffentliche-podiumsdiskussion/

Ratschlag zur Verteidigung sozialer Grundrechte, 13.4.

AufRecht bestehen!
Ratschlag zur Verteidigung sozialer Grundrechte

Cafeteria der Stadtteilschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12
17.00 bis 21.00 Uhr

Veranstalter_innen:
Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Hamburg
Hamburger Netzwerk SGB II
Flüchtlingsrat Hamburg

Politische und soziale Grundrechte, wie sie seit 50 Jahren in der UN Grundrechte-Charta verankert sind, gelten im Selbstverständnis unserer modernen Gesellschaft als garantiert. Dennoch wird die Inanspruchnahme sozialer Rechte politisch zunehmend an Bedingungen und Pflichten geknüpft. Die Forderung, dass Menschen, die sozialstaatliche Hilfe und Leistungen in Anspruch nehmen, sich im Rahmen disziplinarischer und autoritärer Normen bewahren sollen, mutiert zum gesellschaftlichen Konsens. […]

Gegen die Aushöhlung bürgerlicher und sozialer Grundrechte und die Akzeptanz repressiver pädagogischer Konzepte in der Verwaltungspraxis wie in der Sozialen Arbeit müssen wir für ein emanzipatorisches Menschenbild, humane Werte und soziales Fachwissen eintreten. Der Ratschlag lädt alle sozialpolitisch Interessierten und Aktiven ein, sich über die Situation in den verschiedenen sozialen Bereichen auszutauschen und politische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.
[…]

Komplette Einladung unter:
http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/content/ak_130416_AufRecht%20bestehen.html

SPsm-Statement zu Polizeigewalt und Repression

Es reicht! – Gegen Polizeigewalt und Repression auf St. Pauli und anderswo

Vorfälle von Polizeigewalt nehmen seit einiger Zeit auf St. Pauli in besorgniserregender Weise zu. Wir sehen die aktuelle Entwicklung in ihrer Massivität als einen Angriff auf das ganze Viertel: Die Grenzen des Erträglichen sind längst überschritten worden.

Im Januar 2014 wurde anlässlich eines angeblichen „Angriffs auf die Davidwache“ das bislang größte Gefahrengebiet in Hamburg erlassen, welches sich über St. Pauli, Schanze und Altona er-streckte. Ein Angriff konnte von Polizei und Gericht jedoch nicht bestätigt werden, diese Behauptung war offenbar eine Lüge. Die Hamburger Gefahrengebiete wurden im Mai 2015 für verfassungswidrig erklärt, es gibt aber immer noch drei dauerhafte Gefahrengebiete, eins in St. Georg (Drogenkriminalität) und zwei auf St. Pauli (Drogenkriminalität, Vergnügungsviertel).

Insbesondere im südlichen St. Pauli häufen sich seit längerem Übergriffe gegen mutmaßliche Drogendealer und rassistische Kontrollen. Hierbei werden Menschen, die von der Polizei als „nicht-weiß“ angesehen werden, grundlos angehalten, belästigt und kontrolliert. Ganz egal, ob die Betroffenen auf dem Weg zum Park Fiction, zu Freund_innen oder zur Arbeit sind: jede_r hat das Recht, sich frei in der Stadt zu bewegen!

[…]

Den kompletten Text findet ihr unter:
http://www.st-pauli-selber-machen.de/?p=878

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 04.04., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt.

Nächster Termin:
04.04.2016, 19:30 Uhr, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 18.02.16

VERSCHOBEN: Filmabend zu Stadtentwicklung im Kölibri, jetzt am 04.03., 19 Uhr, Kölibri

Eigentlich wollte die GWA St. Pauli am Freitag dem 19.02. ab 19 Uhr
Filme zum Thema Stadtentwicklung im Kölibri zeigen. Dieser Termin ist
wegen der aktuellen Ereignissen und der Demo morgen (siehe Punkt 2)
abgesagt bzw. verschoben worden. Der Filmabend findet jetzt am
Freitag, 04.03.16 um 19 Uhr im Kölibri statt.

Wir wollen es uns mit Sofas und Popcorn gemütlich machen. Wer Lust hat,
kann sich nach den Filmen am Tresen bei ein paar Getränken noch darüber
austauschen. Würde uns freuen, möglichst viele von euch dort zu treffen!

19:00 Uhr: Göttliche Lage (D 2013, 104 min)
21:00 Uhr: Boomtown St. Georg (D 2015, 87 min)

Die alten Nachbar_innen werden immer weniger? Die Mieten immer höher?
Dieser Vorgang wird „Gentrifizierung“ genannt und bedeutet in etwa
„Verdrängung durch Aufwertung“.
Wie Verdrängungsprozesse ablaufen und was das für Stadtteile und
Nachbar_innen bedeutet, zeigen die Filme „Göttliche Lage“ und „Boomtown
St.Georg“, die wir gemeinsam mit euch in gemütlicher Sofa-Atmosphäre mit
Popcorn angucken wollen.

„Göttliche Lage“ dokumentiert den Strukturwandel eines Gebietes in
Dortmund vom Stahlwerksgelände zum Luxusquartier und die drohende
Verdrängung der Anwohner_innen.
http://www.goettliche-lage.de/

„Boomtown St. Georg“ zeigt eine ähnliche Entwicklung im Hamburger
Bahnhofsviertel. Der Film fragt: gehört die Stadt den Menschen, die das
Leben in ihr gestalten oder den Eigentümern, die die Grundstücke und
Häuser besitzen?
http://www.boomtown-stgeorg.de/trailer.html

Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli in Kooperation mit der
Rosa-Luxemburg-Stiftung HH, Asta HAW HH und BUKO (Bundeskoordination
Internationalismus)
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung.
http://www.gwa-stpauli.de/veranstaltungen/veranstaltungen/newsdetails/archive/2016/february/article/filmabend-mit-goettliche-lage-und-boomtown-st-georg.html?tx_ttnews[day]=19&cHash=9e99004d52603d70a890dfb0e37ae4b5

oder als Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/981876708555771/

Soli-Demo für Pudel, Park Fiction und Kofi, 19.2., 20:30 Uhr

Mit Grafiken gestalteter Demoaufruf unter:

Unsere Ruine kriegt ihr nicht! Demonstration: Freitag 19. Februar 2016, 20:30 Uhr

Unsere Ruine kriegt ihr nicht!
Solidarität mit dem Golden Pudel Club und Park Fiction

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand der Golden Pudel Club in
Flammen. Der Dachstuhl ist zerstört. Auch das improvisierte Heim eines
obdachlosen Refugees verbrannte, mitsamt seinen Papieren. Das Park
Fiction Archiv im Obergeschoss ist zu großen Teilen löschwasserdurchnässt.

Die Tat (im Club waren über Hundert Gäste) sowie der Zeitpunkt (wenige
Wochen vor der Zwangsversteigerung, zwei Tage nach Ankündigung des
Pudels, den Club in eine Stiftung überführen zu wollen) – beides wirft
Fragen auf. Zufall? Idiotie? Berechnung?

Dies wäre nicht der erste Versuch auf St. Pauli, investitionshemmende
Nutzer*innen mit Feuer zu vertreiben. Falls jemand die Situation zu
nutzen gedenkt: Seid gewarnt, Geldsäcke!

Dieser Knochen ist zu groß für euch.

Denn wir werden dort nichts anderes zulassen, als:

1.) den Original Pudel, dort wo er ist,

2.) Gebäude & Grundstück dauerhaft unkommerziell abgesichert,

3.) oben ein aktiver Ort für tagsüber, für die Nachbarschaft, für
unverständliche Kunst, für Pudel Booking, Diskussionen, für Park Fiction
Archiv, Recht auf Stadt-Angelegenheiten und Subkulturen. Zum Beispiel.

Denn so war der Ort immer geplant – als Gesamtgefüge aus Park und Pudel.
Dafür haben wir seit 1995 erfolgreich zusammen gekämpft. Und das werden
wir wieder tun. Die angebrannte Hundehütte ist umgeben von ruinierten
Gastronomie-Ambitionen im gehobenen Kundensegment. Alle sind
gescheitert. Euch würde es noch schlimmer ergehen.

Und dann noch das: Es ist ein Drama, dass unser Nachbar Kofi von
Abschiebung bedroht ist. Er wohnte im jetzt verbrannten Zelt im Park,
meldete sich nach dem Brand als Zeuge. Tags drauf wurde er verhaftet,
soll abgeschoben werden. Das ist ein Skandal. Und nährt Zweifel an der
Gründlichkeit der polizeilichen Ermittlungen.

In Hamburg rannte schonmal ein Mann 10 Meter ohne Kopf. Der Pudel lebt
auch ohne Dach. Er wurde schon immer von Liebe zur Musik, krudem Humor,
tanzenden Füßen, Postern ohne Informationsgehalt und Philosophie am
Tresen zusammengehalten. Pudel sind nicht nur lustig und schön, sie
können auch beißen.

Demonstration: Freitag 19. Februar 2016, 20:30 Uhr

ab: FC St. Pauli, Südkurvenvorplatz, zum: Golden Pudel Club / Gezi Park
Fiction

Grrrrrrrrrrrr!

Unterstützt von Park Fiction Komitee, USP, Zeckensalon und weiteren
Nachbar*innen, Fangruppen des FC St. Pauli und Kultur- &
Stadtteilinitiativen.

Refugee Conference in HH vom 26.-28.2. – Unterstützung und Geld benötigt!

Vom 26. bis 28. Februar findet die von diversen Refugee-Gruppen
organsierte INTERNATIONAL CONFERENCE OF REFUGEES & MIGRANTS statt.
Mehrer Hundert von Flucht betroffene Menschen werden sich über ihre
Situation austauschen; Strategien gegen Rassismus und Sexismus, gegen
die herrschende Asylpolitik Europas und Strategien zur
Selbstorganisierung und Vernetzung werden die großen Themen sein. Und
diverse andere. Podiumsdiskussionen, Workshops, Ausstellung, Konzert,
Party, gutes Essen, praktische Tipps und Aktionen, Kids Space,
Frauen-Space etc.

Statt der erwarteten 800 Teilnehmer*innen haben sich inzwischen schon
mehr als 1000 Teilnehmer*innen online registriert und wieviele spontan
kommen werden, ist nicht klar.

Damit die Konferenz gut über die Bühne gehen kann, braucht es noch viele
viele Helfer_innen. Hier findet ihr eine detaillierte Aufstellung, wo
noch Hilfe benötigt wird. Aber jenseits des Mitanpackens am
Konferenz-Wochenende braucht es auch noch den schnöden Mammon. Wer also
den einen oder anderen Euro übrig hat und ihn sinnvoll investieren will,
der kann das hier tun:
https://www.nordstarter.org/refugeeconference

—- Hier braucht es eure Hilfe! —-

SCHLAFPLÄTZE: Dringend! Wenn ihr privat welche anbietet oder Orte wisst,
an denen mehrere Schlafplätze organisiert werden können z.B. für Gruppen
oder Familien, übernehmt gerne Verantwortung und kümmert euch darum dass
diese Plätze zur Verfügung stehen. Ideal wäre es, wenn ihr die Menschen
unterstützen und evtl begleiten könnt: Wie sie von dort zu Kampnagel
kommen, dass sie einen Stadtplan haben und wissen wo die nächste Bahn-
oder Bus-Station ist, dass sie evtl. Essen bekommen oder sich selber was
kochen können. Bitte meldet eure Schlafplätze unter:
conference.hamburg@riseup.net

ÜBERSETZER*INNEN: Wir brauchen noch Leute die übersetzen können von
Englisch in alle Sprachen, insbes. Arabisch, Farsi, Romanese, Somali,
Tigrinya… und mehr! Bitte melden unter:
conference.hamburg@riseup.net

KIDS SPACE: Wenn ihr eine oder mehrere Schichten bei der Kinderbetreuung
übernehmen könnt, meldet euch unter:
rotznasenanarchies@riseup.net

KOCHEN: Wenn ihr beim kochen und schnippeln helfen könnt oder an dem
Wochenende Essensspende habt oder Lust habt Supermärkte anzuschreiben
und Spenden zu organisieren und zu transportieren, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

TRANSPORT: Wenn ihr ein Auto habt um Dinge oder Menschen zu
transportieren oder wenn ihr Zeit habt Menschen mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln zu begleiten, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

INFOPOINT: Wenn ihr Schichten am Infopoint machen könnt, meldet euch
unter: conference.hamburg@riseup.net

Wenn ihr sonst irgendwas beitragen könnt, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

HELFT MIT UM DIE BISHER GRÖßTE KONFERENZ VON GEFLÜCHTETEN FÜR
GEFLÜCHTETE IN EUROPA ZU VERWIRKLICHEN!!

Infos zur Konferenz unter:
http://refugeeconference.blogsport.eu/

Schanzenhof: Veranstaltung und Gegendarstellung

Der Unterstützer_innen-Kreis Schanzenhof-Ini lädt zur Info- und
Mobilisierungsveranstaltung am 25.02.16 in Jesus Center (Schulterblatt 63)
Themen werden sein
Gentrifizierung / Widerstand im Schanzenviertel
Berichte von betroffenen Mieter*innen
Bisherige und geplante Aktionen
Diskussion und Austausch
Dazu gibt es eine kleine Ausstellung über die Entwicklung Schanzenhof /
Schanzenviertel.

Flugblatt zum Ausdrucken / Weiterverteilen findet ihr unter:
http://schanzenhof.info/offenes-treffen

Ausserdem hat der Schanzensterns eine Gegendarstellung zu den
Presseäußerungen von Herrn Behrmann veröffentlicht. Diese findet ihr unter:

Gegendarstellung Behrmann/Schanzenstern

Erklärung von SPsm zum Schanzenstern vs. Fritz im Pyjama Hotel

Verdrängung bleibt Verdrängung!
Fritz im Pyjama Hotel vs. Schanzenstern:
So geht’s nicht.

Hamburg, 08.02.2016: Die Aufregung um die Kündigung der Gewerbemieter im
Schanzenhof ist zu Recht groß. Die Gebrüder Schommartz zerstören das auf
Vielfalt bedachte ehemals städtische Projekt, indem sie der
Drogenberatungsstelle Palette, dem Hotel/Bio-Restaurant Schanzenstern,
einer Kultur-Etage und einer Boxschule kündigten. Wieder sollen
langjährige Gewerbemieter aus der Schanze verschwinden. Besonders
irritierend ist die Kündigung des Schanzensterns, der sich über die
Miethöhe bereits mit dem Eigentümer einig war. Seine Fläche soll von
einer Filiale des Fritz im Pyjama Hotels übernommen werden.
[…]

Die komplette Erklärung findet ihr unter:

Verdrängung bleibt Verdrängung! Fritz im Pyjama Hotel vs. Schanzenstern: So geht’s nicht.

Erklärung von SPsm zu Razzia in der Hafenvokü

Auch zur Razzia in der Hafenvokü am 4.2.16 hat sich St. Pauli selber
machen geäussert:

[…]

Dass nun auch die VoKü als wichtiger Ort für unterschiedliche Menschen,
der auch Refugees stets willkommen heißt, ohne rechtliche Grundlage
gezielt durchkämmt wurde, ist alarmierend und reiht sich ein in eine
verschärfte Konfrontation und zunehmende rassistische Kontrollen in
letzter Zeit seitens der Hamburger Polizei. Die Vermutung liegt nahe,
dass sie gerade auch dem neuen Innensenator Andy Grote in aller
Deutlichkeit demonstrieren will, wer in dieser Stadt das Sagen hat.

Es sei auch daran erinnert, dass bis heute keiner der Verantwortlichen
für das verfassungswidrige Gefahrengebiet vom Januar 2014 zur
Rechenschaft gezogen worden ist. Im Gegenteil, Hardliner Hartmut Dudde
wurde im vergangenen Jahr noch mit dem Posten des Leiters der Direktion
Einsatz belohnt.

Das Mindeste, was man vom neuen Innensenator erwarten kann, ist, dass er
in der Polizeiführung kräftig ausmistet.

Ganz gleich jedoch, ob dies geschieht oder nicht: Die St.
Paulianer*innen werden von ihrer Unterstützung für Geflüchtete keinen
Millimeter abweichen.

Schluss mit den rassistischen Kontrollen rund um die Hafentreppe und
anderswo!

Komplette Erklärung unter:

Erklärung zur Razzia in der Hafenstraße vom 4.2.2016:

Positionspapier von Recht auf Stadt zum Streit um den geplanten Wohnungsbau für Flüchtlinge

Im Streit um den geplanten Wohnungsbau für Flüchtlinge hat sich nun auch
das Plenum der Recht auf Stadt Vernetzung zu Wort gemeldet:

Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung
10 Punkte zur Kritik am derzeitigen Notstandsurbanismus und warum RaS
einen „Volksentscheid gegen Großunterkünfte“ für Flüchtlinge für falsch
hält:

Das 10-Punkte Positionspapier findet ihr hier:
http://rechtaufstadt.net/recht-auf-stadt/migration-findet-stadt-gegen-die-hysterie-fuer-eine-andere-planung

Auch St. Pauli selber machen unterstütz dieses Papier.

Presseinfo RW Karo: Klima der Angst? Helfer in Not – helfen oder schweigen

Presseinfo von Refugees welcome Karoviertel
13. Februar 2016

Klima der Angst?
Helfer in Not – helfen oder schweigen

In persönlichen Gesprächen, aber auch im Kontakt mit den Medien ist für
uns eins offensichtlich geworden: Ehrenamtliche vor Ort trauen sich
nicht Missstände öffentlich zu machen, weil sie befürchten dass ihnen
der Zugang zu den Einrichtungen verwehrt wird. Angestellte der Stadt
oder der Einrichtungen müssen mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen und
Druck „von oben“ rechnen.

Aktuelle Vorkommnisse haben gezeigt: Mängel in der Flüchtlingsbetreuung,
speziell an Zentralen Erstaufnahmen, werden erst wahrgenommen wenn ein
Unglück passiert.

Der einzige Weg für uns ist der über die Presse an die Öffentlichkeit,
immer mit der Vorgabe „unsere Informanten zu schützen“. Dieses
„unangenehme Klima der Angst“ (Zitat einer fassungslosen
Medienvertreterin) nehmen wir nicht mehr hin.

Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden diese „Un-Kultur des
Schweigen“ zu durchbrechen. Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden
Missstände nach außen zu tragen, ohne dass mit Hausverboten oder
Einschränkung der freiwilligen Tätigkeit gerechnet werden muss.

Wir als Initiative RWKaro sehen es als unabdingbar an, dass

• es eine behördenunabhängige Beschwerdestelle gibt, an die sich
Geflüchtete, Mitarbeiter, Helfer wenden können und bei der ihnen
absolute Anonymität zugesichert wird.

• die Information darüber dass es diese Möglichkeit gibt muss in allen
Einrichtungen – nicht nur ZEA- sondern auch Folgeunterkünfte in den
wichtigsten Sprachen öffentlich zugänglich ausgehängt werden

• die Beschwerdestelle muss die Möglichkeit haben auch vor Ort bei
unangekündigten Besuchen persönlich den Dingen nachzugehen, um nicht auf
die Rückmeldung der Betreiber angewiesen zu sein – und sollte auch die
Möglichkeit haben darauf zu wirken/anzuweisen Missstände abzustellen

• wie diese „Ombuds-/Mediationsstelle“ zusammengesetzt sein muss und wer
dafür in Frage kommt muss in einem offen Dialog zwischen
Sozialverbänden, Flüchtlingsinitiativen, Geflüchteten, Trägern und der
Stadt besprochen werden

Wer mag, hier gibt es die Presseinfo online auf Facebook. Sonst leider
nicht online verfügbar:
https://www.facebook.com/refugeeswelcome20357/posts/601763503307041

Bunkeraufstockung in der Feldstraße weiterhin umstritten

Die Auseinandersetzung um den Bunker an der Feldstraße ist weiterhin am
Laufen. Folgender Artikel im St. Pauli Blog fasst den Stand der Dinge
ganz gut zusammen.

Außerdem sei verwiesen auf die Webseite der Feldbunker-Initiative die
sich gegen die Bunkeraufstockung engagiert:
http://feldbunker.de/

Bunker: Politik will bis April entscheiden

Der Bauantrag zur geplanten Bunker-Aufstockung wird derzeit geprüft.
Streit über Genehmigungsverfahren und weitere öffentliche Anhörung.
http://st.pauli-news.de/tageslicht/bunker-politik-will-bis-april-entscheiden/

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 07.03., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli
selber machen“ statt.

Nächster Termin:
07.03.2016, 19:30 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2
(Wegbeschreibung: http://www.centrosociale.de/hinfinden)

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 21.01.2016

Vokü gegen Verdrängung „Schanzenhof bleibt!“, 23.1., 18 Uhr

Wir dokumentieren hier ein Flugblatt, das im Viertel ausliegt:

Samstag, 23.01.2016 um 18 Uhr
VoKü gegen die Verdrängung der Mieter_innen des Schanzenhofs
Vegane Suppe und Rahmenprogramm
vorm „Fritz im Pyjama-Hotel“ / Schanzenstraße / Ecke S-Sternschanze

Kündigung nach 25 Jahren: Maximilian (SPD) und Moritz Schommartz / HWS Immobilien werfen die Drogenberatungsstelle Palette, das alternative Hotel / Restaurant Schanzenstern und die Kulturetage zum 31.03.2016 aus dem Schanzenhof. Der Boxclub Epeios steht bereits seit dem 01.01.2016 auf der Straße.

Mit Stephan Behrmann vom „Fritz im Pyjama-Hotel“ stand schon vor der Kündigung der erste Geier bereit: Rücksichtslos verhandelte er seit 2013 heimlich mit der HWS um einen Großteil der Fläche.
Damit zerstören sie eine der letzten alternativen Inseln des Schanzenviertels!

So wurden die Mieter_innen verarscht:
• 1,5 Jahre Scheinverhandlungen mit dem Schanzenstern.
• Gefordete 63%ige Mieterhöhung von 8,50 auf 14,– € für die Kulturetage.
• Mietvertrags-Angebot für den Boxclub von nur 2 Jahren Laufzeit, obwohl dieser hoch investiert und 14,– € Miete gezahlt hätte. Absurderweise wird jetzt die Boxclub-Fläche für 8,– € bei Immowelt angeboten.

Der Widerstand im Viertel läuft!
Bereits Ende 2015 fand ein Hoffest mit anschließender spontaner Demonstration statt. Kurz darauf blockierten Teilnehmer_innen einer VoKü 2 Stunden lang die Schanzenstraße und die Eigentümer bekamen in Harvestehude Besuch in Form einer Kundgebung. Bei einem weiteren Besuch wurde den Brüdern Schommartz das Büro mit Konfetti, Aufklebern und Flugblättern verschönert. Aus sicherer Quelle wurde bekannt, dass auch das „Fritz im Pyjama-Hotel“ aufgesucht wurde. Jedoch wollten die Gäste nicht nächtigen, sondern brachten ihren Unmut auch dort vielfältig zum Ausdruck.

Wir fordern die sofortige Rücknahme der Kündigungen!
Wir fordern den Rückkauf des Schanzenhofs durch die Stadt!
Schommartz und Behrmann: Hände weg vom Schanzenhof und vom Schanzenviertel!
Wir lassen uns nicht vertreiben!
Jetzt erst recht – SCHANZENHOF BLEIBT!

Weitere Infos hier…

Stadtteilfrühstück und Lesung, 24.01., Kölibri

Stadtteilfrühstück / Lesung: „Von wegen – Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft“

12:00 Stadtteilfrühstück | 15:00 Lesung

Frühstücksbuffet zu dem die Besucher_innen eigenes Essen mitbringen oder sich gegen Spende bedienen können.

Das Stadtteilfrühstück im Kölibri bietet einen offenen und unkommerziellen Raum als Plattform für nachbarschaftlichen Austausch und Kommunikation. Es gibt ein Frühstücksbuffet zu dem die Besucher_innen eigenes Essen mitbringen oder sich gegen Spende bedienen können. Wechselnde kulturpolitische Angebote erzählen und informieren über Aktuelles aus der Stadt und laden zum Mitmachen ein.
In diesem Monat liest Niels Boeing aus seinem Buch „ Von wegen – Überlegung zur freien Stadt der Zukunft“ und lädt danach zum gemeinsamen Gespräch ein.
Denn: Es gibt eine Alternative zum urbanen Kapitalismus, die mit Mietenwahnsinn, prekären Dienstleistungen und Gated Communities brechen kann. Experimente dazu laufen allerorten. Der Weg zu dieser Utopie erfordert List und Entschlossenheit. Aber das Ziel lohnt: die freie Stadt der Zukunft, der Ort, an dem die Menschen gemeinsam ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen.
Nils Boeing ist Mitglied des Aktionsbetriebs LOMU – local organized multitude, aktiv im Hamburger Netzwerk »Recht auf Stadt«, Reisender und Journalist.

http://www.gwa-stpauli.de/veranstaltungen/veranstaltungen/newsdetails/archive/2016/january/article/stadtteilfruehstueck-lesungvon-wegen-ueberlegungen-zur-freien-stadt-der-zukunft.html

Filmvorführung & Diskussion: Miete essen Seele auf, 2.2.,20 Uhr, B-Movie

Filmvorführung mit Diskussion
Miete essen Seele auf – Der Kampf um das Recht auf Stadt
Dienstag, 2.2., 20 Uhr
B-Movie

Mit der Besetzung eines öffentlichen Platzes im Zentrum von Kreuzberg, begann die Mieterinitiative Kotti & Co im Mai 2012 einen bis heute täglich sichtbaren Widerstand und holte das Thema des sozialen Wohnungsbaus und der massiven Verdrängung von langjährigen Mieter*innen aus der Innenstadt auf die politische Agenda.
„Miete essen Seele auf“ dokumentiert die nachbarschaftliche Organisierung am Kottbusser Tor und portraitiert bewegend die Akteur*innen des Protestes. Er verknüpft die Wohnungsfrage mit der Geschichte der Migration und betont eine Verbindung von Rassismus und urbaner Verdrängung.

Anschließend Diskussion mit der Filmemacherin und Aktivist_innen von Kotti+Co über den Film und den Kampf für ein Recht auf Stadt.

Ein Film von Angelika Levi
Co-Regie: Christoph Dreher
Kamera: Antje Schäfer
Director’s Cut (65min)

Weitere Infos hier…

http://www.gwa-stpauli.de/veranstaltungen/veranstaltungen/newsdetails/article/miete-essen-seele-auf.html

Out now! 2. Ausgabe der Stadtteilzeitung „St. Pauli selber machen“

Die 2. Ausgabe „St. Pauli selber machen – Die Stadtteilzeitung“ ist erschienen (Dezember 2015)!
Schwerpunktthema ist Ankommen auf St. Pauli. Weitere Themen: Selber-Macher_innen im Porträt, Schanzenhof, Schilleroper, Lampedusa in Hamburg, Straßen von St. Pauli, Aktion „ein schöner Tag“, Wohl oder Übel, uvm.

Das Titelfoto wurde vom Fotografen Jerome Gerull aufgenommen, der auch das Bild für die „melancholische Doppelseite“ in der Heftmitte beigesteuert hat: ein Foto der Essohäuser einen Tag nach der Evakuierung.

Mit einer Auflage von 5000 Stück ist sie auf St. Pauli erhältlich, gratis und nur solange der Vorrat reicht.

Wer eine größere Anzahl an Exemplaren haben will (zum Weiterverteilen), kann sie in der GWA St. Pauli abholen (Hein-Köllisch-Platz 11)

Weitere Infos und Zeitung als pdf hier

Immer Mittwochs – Wohnzimmer von Wohl oder Übel, Art Store

Jeden Mittwoch gibt es das Stadtteilwohnzimmer organisiert von der Initiative „Wohl oder Übel“ im Art Store St. Pauli in der Wohlwillstraße 10.
Immer von 19 bis 21:30 Uhr.

Schaut mal rein, wenn Ihr in der Nähe seid.
http://wohloderuebel.net/

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 01.02., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt.

Nächster Termin:
01.02.2015, 19:30 Uhr, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 06.11.2015 – NOlympia Spezial

Das Referendum zu Olympia läuft. Bis zum 29.11. kann noch abgestimmt werden. In diesem Sonder-Express haben wir einige kritische Infos zu Olympia und zum Referendum zusammengetragen.

Olympia schadet schon jetzt – …

Das Referendum zu Hamburger Olympia-Bewerbung läuft noch genau einen Monat. In dieser Zeit gilt es noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Dabei sind Werbebotschaften der Olympia-Befürworter*innen und Argumente von Nolympia hinreichend bekannt: Von den Versprechen der Handelskammer und anderer an der Bewerbung interessierter Kräfte bleibt bei näherer Betrachtung so gut wie nichts übrig. Wenn behauptet wird, dass Hamburg mit den Spielen nur gewinnen könne, ist dies ein Hamburg, das viele Menschen ausschließt. Die Mehrheit der hier Lebenden hat von dem Riesenevent nichts Gutes zu erwarten, letztlich zahlen alle für drauf für eine Stadtentwicklung, die nur einigen wenigen nutzt.

Nach wie vor denken viele, dass Hamburg den Zuschlag ja ohnehin nicht bekommt und dass es im Moment wichtigeres gibt als ein sportlich verbrämtes Großereignis in neun Jahren. Ganz falsch ist das nicht – vor allem aber: nicht ganz richtig. Denn: Olympia schadet Hamburg schon jetzt! Nicht nur, dass aus öffentlichen Mitteln schon jetzt Millionenbeträge für die Bewerbung ausgegeben werden, dass etliche Beschäftigte in den städtischen Behörden schon jetzt mit der Olympia-Planung beschäftigt sind und deshalb andere Aufgaben unerledigt bleiben.  Vor allem aber bedeutet die Entscheidung für oder gegen die Olympia-Bewerbung eine Grundsatzentscheidung für die Stadtentwicklungspolitik der nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte!

Fest steht: Mit der Olympia-Bewerbung soll eine Politik durchgedrückt werden, die das Gegenteil darstellt von allem, für das sich “Recht auf Stadt” in den letzten Jahren stark gemacht hat. Demokratische Kontrolle, lokale Einflussnahme wird nicht mehr möglich sein bei einem Projekt, dass milliardenschwer auf einen festgelegten, nicht verschiebbaren Termin ausgerichtet ist. Infrastrukturausbau unter dem Zeichen der Gigantomanie verbessert eben nicht die Mobilität aller Menschen, sondern schließt vermehrt diejenigen aus, die nicht zur Zielgruppe des “Unternehmens Hamburg” zählen. Ein Verbesserung der Barrierefreiheit, Herrichtung von Sportstätten wird es nur da geben, wo olympischer Bedarf besteht – nicht da, wo die Menschen wohnen. Der Umbau der Stadt zu einem riesigen “Business Improvement District” unter Vernachlässigung “periphärer” Stadtteile ist nicht nur im rhetorischen Sinne “alternativlos”, sondern wird es angesichts mächtiger und finanzstarker globaler Player und auf Jahre bindender Verträge tatsächlich sein.

Ich habe hier nur ein paar Beispiele angeführt, aber klar sollte sein: Wer sich für ein Recht auf Stadt für Alle engagiert, kann die Olympia-Bewerbung nicht gut heißen. Die schnellste und sicherste Methode, diesen Irrweg ein für alle Mal zu beenden ist, ein Nein beim Referendum!  Derzeit wird die Stadt mit ebenso emotionaler wie inhaltsleerer Werbung der Pro-Olympischen Seite voll gehängt. Dem können wir auch ohne millionenschweren Werbeetat etwas entgegen setzen.

… – helft mit, den Irrweg zu beenden.

Eure Hilfe ist dabei unverzichtbar!

Macht die Ablehnung der Olympia-Pläne sichtbar! Verteilt Aufkleber und Postkarten, hängt Plakate in Fenster und an Wände! Material dafür findet ihr hier:
http://www.nolympia-hamburg.de/material/#verteilerstellen

Wenn ihr eine Webseite habt, verlinkt die Nolympia-Seite – dafür gibt es vorgefertigte Webbanner in verschieden Formaten:
http://www.nolympia-hamburg.de/material/#webbanner

Ruft auf euren Twitter- und Facebook-Seiten zum Nein beim Referendum auf. Für Facebook gibt es bereits fertige Titelbilder:
http://www.nolympia-hamburg.de/material/#fb-titel

Und vor allem: Argumentiert! Unter
http://www.nolympia-hamburg.de
und
http://fairspielen.de
findet ihr zahlreiche Argumente gegen die Olympia-Bewerbung, wichtig ist aber auch euer ganz eigener Beitrag: Was hat Olympia mit den Aktivitäten eurer Gruppe zu tun, wo schadet die Bewerbung eurem Projekt, eurem Stadtteil?

Wenn ihr dazu Fragen habt, wendet euch gerne an info@nolympia-hamburg.de

Es sind nicht alle Feuer und Flamme!
Vielen, die jetzt noch dafür sind, droht ein böses Erwachen, falls das Referendum für die Bewerbung ausgeht und die wahren Fakten auf den Tisch kommen.
Helft mit, dass zu verhindern!

Die Tücken des Olympiareferendums – Jede Nein-Stimme zählt!

Jede Nein-Stimme zählt!
Die Pro-Olympia-Fraktion gewinnt, wenn

  1. mehr Ja- als Nein-Stimmen abgegeben werden und
  2. mindestens 20% aller Wahlberechtigten mit Ja gestimmt haben (259.883 Personen). Beide Kriterien müssen erfüllt sein.

Die Nein-Stimmen helfen der Stadt also nicht dabei das Quorum von 20% zu erreichen!

Die Taz (25.1015) rechnet ein paar Beispiele vor, wie modellhaft die Abstimmung verlaufen könnte:

„Beispiel 1: 400.000 Stimmen werden abgegeben, davon 300.000 Ja- und 100.000 Nein-Stimmen. Das Referendum ist erfolgreich.

Beispiel 2: 400.000 Stimmen werden abgegeben, davon 250.000 Ja- und 150.000 Nein-Stimmen. Das Referendum ist gescheitert.

Beispiel 3: 520.001 Stimmen werden abgegeben, davon 260.000 Ja- und 260.001 Nein-Stimmen. Das Referendum ist gescheitert.

Beispiel 4: 520.001 Stimmen werden abgegeben, davon 260.001 Ja- und 260.000 Nein-Stimmen. Das Referendum ist erfolgreich.“

Also fleißig mit NEIN stimmen und damit Gutes tun & Schlechtes verhindern! Und schön den weißen Abstimmungszettel beilegen, aber nicht in den blauen Stimmzettelumschlag.

5 Ringe für Hamburg 2024 – Hamburg setzt ein Zeichen gegen Olympia!, 8.11., 10:30 Uhr, Stadtpark

Auf Facebook gesehen:

Kommt alle! Setzt ein entscheidendes Zeichen gegen Olympia und habt viel Spaß dabei. Wie das geht erklären wir euch hier! Es wird um die Welt gehen – sichtbar auf Satellitenfotos! Den Versuch und hier vor allem das Scheitern dessen, die 5 olympischen Ringe aus TAUSENDEN Menschen zu bilden. Es wird spektakulär! Das olympische Alsterfeuer wurde bereits zu einem sehr peinlichen Symbol. Jetzt wird etwas Neues geschaffen! Diesmal jedoch klar gegen Olympia, weil mittlerweile alle eingesehen haben, dass das Ganze ziemlicher Kokolores ist. Es soll ein verrücktes Zeitraffervideo von dem Chaos gedreht werden, welches um die Welt gehen soll, um zu symbolisieren wie chaotisch der aktuelle Planungsstand für Olympia ist.

Bringt Eure Kinder, Familien und Freund*Innen mit. Auch aus dem Umland und der ganzen Welt. Regenponchos in den 5 Olympia Farben gibt’s gratis vor Ort, damit jeder mitmachen kann, falls der Kleiderschrank nichts hergibt .

Der Kreativität bei der Beteiligung sind keine Grenzen gesetzt. Hier nur einige Beispiele:

  • immer genau das Gegenteil machen, was die Ordner*Innen fordern
  • ein eigenes Megaphon und eine Warnweste mitbringen und eigene kreative Anweisungen an die Menschenmenge geben
  • im roten Ring einen roten Stern bilden
  • anstatt des schwarzen Ringes einen großen Mittelfinger kreieren
  • ein Fußballturnier in dem grünen Ring veranstalten
  • extrovertierten olympischen Ausdruckstanz im gelben Ring vorführen (typische Hamburger Songs werden vor Ort vom Radio Hamburg abgespielt)
  • wie hier schon merkt: der blaue Ring ist noch frei – hier bietet sich doch ein schönes Punkerfrühstück, frei nach dem Motto: „Oh, ist erst halb 11 und ich bin schon blau“ an; vielleicht sogar das Ganze in Kooperation mit der allseits bekannten Veranstaltung „Liegen und Lagern“, was ja ab dem 15.10.2015 zumindest in Altona wieder erlaubt ist (http://urbanshit.de/gemeinsam-hemmungslos-liegen-lagern-im-oeffentlichen-raum-veranstaltung/)

Update 2: Also einen konkreten Platz, wo mit Sicherheit „eine kreative Aktion“ passieren wird, können wir euch leider nicht nennen. Wir müssen flexibel bleiben .
Aber falls ihr untereinander einen Treffpunkt ausmachen wollt, würde sich ein Ring, vielleicht der schwarze, natürlich anbieten.

Generell empfehlen wir, falls ihr euch für eine eher chaotische Version entscheidet: nehmt konträre Farben zu der Farbe des Rings in dem ihr euch befindet mit. Auch Farben wie pink, orange oder lila sind gerne gesehen.

Es werden Großbildleinwände aufgestellt und das ganz wunderbare Spektakel wird mit einem Hubschrauber gefilmt, damit die Ihr live sehen könnt wie genial es von oben aussieht.

Wir freuen uns auf Euch, bei Wind und Wetter!

PS: Es scheint hier noch eine andere Veranstaltung zur gleichen Uhrzeit zu geben (vielleicht lässt sich das ja kombinieren ;-)):

Wer auf Facebook gehen will, hier der Link:
https://www.facebook.com/events/123340111356648/

Aktionstag gegen Olympia am Millerntor, 9.11.

Auf der Delegiertenversammlung der über 600 offiziellen Fanclubs des FC St. Pauli wurde sich ohne Gegenstimmen gegen eine Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele ausgesprochen.
Als nächsten Schritt gibt es nun einen Aufruf der Fanszene, dass beim Heimspiel gegen Düsseldorf am Montag auf den Tribünen Flagge gegen Olympia mit Bannern, Transparenten und vielem mehr gezeigt werden soll.

Hier der Aufruf:

Aufruf zum Heimspiel gegen Düsseldorf (09.11.15): Kein Olympia in Hamburg!

Fast die gesamte Stadt scheint momentan dem Olympia-Wahnsinn verfallen zu sein. Was sich wie ein tolles Sportereignis anhört, hat für die Bevölkerung gravierende Konsequenzen: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, steigende Mieten, eine zweite HafenCity, die mit Kürzungen im sozialen Bereich, steigenden HVV-Preisen und ähnlichem refinanziert wird. Wichtige Standorte des Hamburger Konzepts sind die Messehallen und das Millerntorstadion auf St. Pauli.

Auf der jährlichen Versammlung des Fanclubsprecherrats des FC St. Pauli haben sich die Delegierten der über 600 offiziellen Fanclubs bei einer Abstimmung klar und deutlich gegen die Bewerbung Hamburgs für Olympische Spiele ausgesprochen.
Bis zum 29.11. können die wahlberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger darüber abstimmen, ob sich die Hansestadt bewerben soll. Setzen wir daher auch bei uns im Stadion ein deutliches Zeichen: Gegen den weiteren Ausverkauf unserer Stadt, gegen Verdrängung und Kürzungen! Keine Olympischen Spiele in unserem Stadion – und auch nicht anderswo! Lasst uns gemeinsam beim nächsten Heimspiel am 09. November gegen Düsseldorf Flagge zeigen: Bringt Tapeten, Banner, Pappen und ähnliches mit!

Olympia-Wahnsinn stoppen! Für ein buntes St. Pauli und eine Stadt für alle!

Zeckensalon 2015

Blog: http://zeckensalon.blogsport.de/2015/10/30/aufruf-zum-heimspiel-gegen-duesseldorf-09-11-15-kein-olympia-in-hamburg/

Veranstaltung „Von Rio nach Hamburg! Neue Olympische Spiele oder leere Versprechungen?“, 11.11., 18 Uhr

Von Rio nach Hamburg! Neue Olympische Spiele oder leere Versprechungen?
Mi 11.11. Vortrag & Diskussion / 18:00 Uhr / Eintritt: Spende

Vortrag von Dr. Christopher Gaffney
Im Rahmen der Lateinamerika Tage findet eine Diskussionsveranstaltung mit dem Olympiakritiker und Aktivisten Christopher Gaffney statt.
Veranstalter sind das Institut für Krimologische Sozialforschung und Monte Azul International e.V.

Als 2013 Menschenmassen gegen die Art und Weise wie die FIFA, das IOC und die brasilianische Regierung WM und Olympia vorbereiten, in Rio de Janeiro und zahlreichen anderen Städten Brasiliens protestierten, war Christopher Gaffney mit dabei.

Er hat sich intensiv mit den Folgen der WM und der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro beschäftigt. Im Vortrag wird er kurz von den anstehenden Olympischen Spielen 2016 und den dortigen Problemen erzählen, um dann auf die Hamburger Bewerbung einzugehen. Oftmals spricht der Hamburger Senat davon, es seien neue Olympische Spiele, die Hamburg anbieten würde. Gaffney wird demnach der Frage nachgehen, sind es tatsächlich neue Olympische Spiele, oder doch leere Versprechungen? Eine weitere zentrale Frage des Vortrags wird sein: Was haben wir hier in Hamburg zu erwarten, sollte es zur Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 kommen?

Wann: 11.11.2015, 18 Uhr
Wo: Uni-Hamburg, Hörsaal H, Erzwiss, Von-Melle-Park 8

NOLYMPIA Briefwahldinner, 17.11.

Di. 17.11.2015 / 20h
Hafenvokü / St. Pauli Hafenstraße 116

Gemeinsam wollen wir beim leckeren Drei Gänge Menü gegen Olympia 2024 in
Hamburg stimmen!
Also: Briefwahlunterlagen gegen Olympia mitbringen, lecker essen,
gemeinsam gegen Olympia stimmen und ab damit in die Vokü-Wahlurne.
Danach geht sie ab (in) die Post!