StPauliSelberMachen-Express vom 01.03.18

1) Das Esso-Häuser-Gelände für die Menschen auf St. Pauli!

Statement von St. Pauli selber machen anlässlich der laufenden
Verhandlungen zwischen Bayerischer Hausbau, Bezirk und PlanBude über den
städtebaulichen Vertrag für die Neubebauung des Esso-Häuser-Geländes.

Komplettes Statement lesen

 

2) Der Geist der Esso-Häuser spukt durchs Viertel

Am Dienstag, den27. Februar 2018, spukte es gewaltig auf St. Pauli: Aktuell befinden sich die Verhandlungen zwischen Bayerischer Hausbau, Bezirk und PlanBude um den städtebaulichen Vertrag auf der Zielgeraden. Am Abend kam es während der finalen Verhandlungen zu einer Geisterstunde vor den Räumlichkeiten des Investors. Ein fliegendes Geistertransparent mit folgender Aufschrift schwebte vor den Fenstern der Verhandlungsräume: „Der Esso-Geist befiehlt: St. Pauli Code durchsetzen! Das Eckpunktepapier ist nicht verhandelbar!“ Auf zahlreichen weiteren Pappschildern wurde den bereits verhandelten Forderungen des St. Pauli Codes Nachdruck verliehen. Auch nicht auf Druck des Investors darf von diesen Punkten abgewichen werden.

Der Geist der Esso-Häuser stellt ein für allemal klar:„Der St. Pauli Code muss umgesetzt werden. Ohne Wenn und Aber. Sonst könnte es schon bald ziemlich gruselig werden auf St. Pauli.“ – „St. Pauli ist und bleibt ein widerspenstiger Stadtteil. Sollte versucht werden am Eckpunktepapier zu rütteln, wird es massive Proteste auf St. Pauli geben – nicht nur zur Geisterstunde.“

Video der Aktion: https://vimeo.com/257904728

Mopo-Artikel (mit Video): https://www.mopo.de/hamburg/spuk-auf-st–pauli-hier-protestieren-die-geister-der-esso-haeuser-29791466

Abendblatt-Artikel: https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwi5hMLO4crZAhVHZlAKHWlEDcsQqOcBCCgwAA&url=https%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Fhamburg-mitte%2Farticle213574303%2FProtestaktion-Der-Geist-der-Esso-Haeuser-spukt-auf-St-Pauli.html&usg=AOvVaw3GVV2DyUizqnFwaJQbAij6

 

3) PM des G20ApUA: Innenbehörde missachtet rechtsstaatliche Grundrechte

Der Außerparlamentarische Untersuchungsausschuss G20 (G20ApUA) kritisiert das Verhalten der Hamburger Innenbehörde. Diese hat dem vor Gericht stehenden Konstantin P. während seines laufenden Verfahrens eine Ausweisungsverfügung zugestellt – ohne das Urteil des Amtsgerichts abzuwarten. Die Behörde fordert Konstantin P. auf, Deutschland umgehend zu verlassen. Zudem soll es ihm für fünf Jahre verboten sein, nach Deutschland und erweitert auch in den Schengenraum einzureisen. Dieses Verhalten steht im Gegensatz zu den Prinzipien des Rechtsstaats. Der Prozess wird morgen, am 2. März um 9 Uhr fortgesetzt.
[…]

komplette Pressemitteilung lesen:
https://g20apua.blackblogs.org/?p=60

4) Gemeinsam sind wir stärker! Netzwerktag, 3.3., 15 Uhr, Gängeviertel

Gemeinsam sind wir stärker!

Deswegen möchten wir uns ab jetzt regelmäßig in größerer Runde treffen, um uns in einem gemütlichen Rahmen auszutauschen, voneinander zu lernen und zusammen zu planen: wofür kämpfen wir in Hamburg? Und was brauchen wir dazu?

Erster NMTP- Netzwerktag:
3.März, Gängeviertel (1. Stock in der Fabrique, Speckstraße), 15-19 Uhr
(maximal)

Thema: Wie funktioniert Bürgerasyl (die Idee, dass Privatpersonen ihre Wohnung als ‚Asyl‘ für von Abschiebung bedrohte Menschen zur Verfügung stellen)? Wer kämpft dafür bereits in Hamburg? Was gilt es zu beachten?

Es gibt vor Ort Getränke und ein paar Kleinigkeiten zu essen, bringt aber gerne noch mit, was ihr mögt!

Wir freuen uns auf euch,

Recht auf Stadt – Never mind the papers!

 

5) United we stand! Antirepressionsdemo, 17.03., 14 Uhr, Gänsemarkt

United we stand! Gemeinsam gegen Repression und autoritäre Formierung! Antirepressionsdemo am Samstag, 17.03.2018 um 14.00 Uhr, Gänsemarkt in Hamburg.

Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle! Freiheit für alle G20-Gefangenen! Freiheit für alle Gefangenen!

https://unitedwestand.blackblogs.org/antirepressionsdemo-17-03-2018-hamburg/

 

6) We’ll come United – antirassistische Parade, Vorbereitung 24.3., Kölibri

We’ll come United – antirassistische Parade 29. September 2018 in Hamburg!

Wer sind wir
Wir sind eine offene bundesweite Initiative von Personen aus verschiedenen sozialen, antirassistischen und politischen Netzwerken. Hinter uns stehen keine großen Organisationen und keine Parteien. 2017 haben wir die Parade, begleitet von mehr als 50 Aktionen im Rahmen der Action Days, vor der Parade veranstaltet.
Hier gibt es Eindrücke: www.welcome-united.org/de/parade2017/

Was ist am Wochenende vom 28. – 30. September in Hamburg geplant?
Wir machen am 29. September 2018 eine große Parade des Antirassismus und Solidarität: Demo, Zug, Karneval, Theater, Musik. Wir wollen unsere Geschichten auf den Straßen sehen, den Ungehörten Gehör verschaffen und unsere Forderungen in die öffentliche Debatte bringen. Die Parade wird ein fantasievoller Ort der Gemeinschaft gegen Rassismus, gegen die Entrechtung und Entmenschlichung von Geflüchteten.
Hier ein Video der Parade 2017: www.youtube.com/watch?v=jIGtlvpxN8M

Wer soll mitmachen?
Es sollen alle mitmachen, denen Solidarität und Antirassismus wichtig sind. Egal, ob politische Gruppen, Cafés, Clubs, Willkommensinitiativen oder Einzelpersonen: Alle sind eingeladen und aufgefordert, mitzumachen! Kommt vorbei und gestaltet mit. Motiviert Eure Nachbar*innen, Freunde, Menschen in Camps und auf der Straße, das auch zu tun.

Was könnt Ihr tun?
Merkt Euch den Termin, erzählt es weiter, abonniert unseren Newsletter, kommt zu unseren Treffen – in Kürze wird es auf unserer Website und auf Facebook Informationen geben zum Tag selbst und zu weiteren Möglichkeiten sich einzubringen.
www.welcome-united.org/
www.facebook.com/welcomeunited/

3. Hamburger Netzwerktreffen am 24.03. von 12:00 – 18:00 Uhr im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12 , 20359 Hamburg

Übrigens: Nächste Zwischenstation von We’ll come United ist Göttingen, wo wir im Mai gemeinsam mit dem Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) und dem Solidarity City-Netzwerk über eine Große Koalition des Antirassismus beraten werden. Eine Summer School im Juli ist in Planung.

 

7) Gutes Wohnen für alle statt Camps!, 25.3., 15 Uhr, Kölibri

Gutes Wohnen für alle statt Camps!

Wir laden euch ein. Erfahrungs-Austausch und Aktions-Planung.
Wann? 25. März, 15:00 – 18:00 Uhr
Wo? im KÖLIBRI, Hein-Köllisch-Platz 10-12 (S-Bahn Reeperbahn)

Wohnen ist für alle Menschen existenziell! Deshalb wollen wir, NINA FraueN IN Aktion/ WomeN IN Action zusammen mit euch aktiv werden. Für mehr bezahlbare Wohnungen. Gegen die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Camps. Insbesondere Frauen kommen hier nicht zur Ruhe nach den traumatischen Erlebnissen der Flucht.

Was wir machen wollen:
1. Kurzer Überblick über die Lage von Neu-Angekommenen in Hamburg
2. Frauen berichten von ihrer Wohn-Situation und ihren Erfahrungen in verschiedenen Hamburger Unterkünften.
3. Informationen für diejenigen, die eine Wohnung suchen. Und für diejenigen, die sie dabei unterstützen wollen.
4. Vorschlag für eine Aktion auf dem Rathausmarkt. Wir wollen die un-möglichen Wohn-Situationen von Neu-Angekommenen Hamburger_innen zeigen und skandalisieren.

Alle sind herzlich eingeladen! Mit Kindern. Es gibt Essen und Trinken.

 

8) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 05.03., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt.
Das nächste Treffen ist am 5. März 2018 um 19:30 Uhr im Centro Sociale.
Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

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