Allgemein

Die dritte Ausgabe der St. Pauli Stadtteilzeitung

Rechtzeitig vor der 5. Stadtteilversammlung im November 2016 erschien die 3. Ausgabe der Stadtteilzeitung.

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Zahlreiche Exemplare sind bereits auf der Stadtteilversammlung verteilt worden, aber wir sorgen natürlich auch dafür, dass ihr sie in Läden, Kneipen und Bars auf und um St. Pauli finden könnt.

Falls ihr kein Exemplar ergattern konntet, könnt ihr euch die 3. Ausgabe der St. Pauli Stadtteilzeitung hier runterladen.

Vielen Dank an die Redaktion der Stadtteilzeitung und an alle irgendwie Beteiligten, sowie der steg für die finanzielle Unterstützung.

Wenn ihr Interesse daran habt, euch in das Projekt Stadtteilzeitung einzubringen, findet ihr weitere Informationen auf Facebook.

5. große Stadtteilversammlung St. Pauli

Foto von der 5. Stadtteilversammlung St. Pauli

Wow, das war eine Stadtteilversammlung: volles Haus im Ballsaal. Die anwesenden St. Paulianer*innen verabschiedeten gestern Forderungen, die wir hier zusammenfassen zur

2. Ballsaal Resolution

Die Stadtteilversammlung St. Pauli erklärt:

1. St. Pauli steht für lokale wie globale Solidarität ein. Menschen jeder Herkunft, die hier gemeinsam mit allen ein freies Leben ohne Diskriminierung und Repression finden wollen, sind jederzeit willkommen.

2. Keine Belagerung des Stadtteils durch Polizei und Sicherheitsdienste – G20-Gipfel absagen!

3. Sollte der G20-Gipfel dennoch stattfinden, werden die Bewohner*innen von St. Pauli zeigen, dass es Alternativen zur angeblich alternativlosen globalen Marktlogik gibt.

4. Task Force Drogen auflösen, um den Weg für im Stadtteil erarbeitete Lösungen frei zu machen! Sie ist Teil des Problems, nicht der Lösung.

5. St. Pauli braucht einen Drogenkonsumraum mit medizinischem Angebot für die Drogengebraucher*innen, um ihre Lebenssituation und die Hausflure der Bewohner*innen zu entlasten.

6. Öffentlich geförderter Wohnraum muss neu gedacht werden: unbegrenzte Bindungsdauer – zum Beispiel durch genossenschaftliche oder gemeinnützige Lösungen wie eine Stiftung.

7. Das vorgesehene Stadtteilgewerbe in den neuen Esso-Häusern muss langfristig in seinen günstigen Mieten und seiner Vielfalt abgesichert sein. Die Rückkehr von ehemaligen Gewerbemietern an einen attraktiven Standort mit ausreichender Fläche muss von Bezirk und Investor mit unterstützt werden.

8. Die Stadt soll das Gebäudeensemble der Gewerbeschule G7 dem gemeinwohlorientierten Projekt „Wohlville Hamburg“ überlassen, um dort sozialen Wohnraum und Stadtteileinrichtungen zu schaffen. Die Planung dafür wird aus dem Stadtteil organisiert, die Umsetzung von der Stadt unterstützt.

Hamburg, den 27. November 2016

Dank an der FC St. Pauli für den Saal, das Soundsystem Alta Voz, die Kaffeeküche von St. Pauli Roar, den Pudel für die Ordner*innen und alle, die bei der Organisation wieder ihr Bestes gegeben!

Bild: Margit Czenki

Hier nochmal die 2. Ballsaal Resolution als Download (Format A3)

Außerdem gibt es ein Graphical Recording der Veranstaltung für alle, die leider nicht kommen konnten.

Nächste Stadtteilversammlung am 27.11.2016!

stadtteilversammlung_27-11-2016

St. Pauli selber machen – 5. Große Stadtteilversammlung am 27.11.2016 um 15 Uhr im Ballsaal des FC St. Pauli Stadion. Und darum wird es gehen:

Polizeikontrollen, Racial Profiling und die Task Force. Wie verhalten wir uns zur Militarisierung des Stadtteils und zu den massiven Übergriffen auf unsere Nachbarschaft?

OSZE + G20 in Hamburg. Was kommt auf uns zu, wie finden wir das und was können wir tun? (mehr …)

Sommer – Sonne – St. Pauli selber machen

Was ist los im Viertel? Was gibt es Neues? Was beschäftigt euch? Worüber habt ihr zuletzt mit eurer Nachbarin diskutiert und wollt es gerne weiter erzählen? Was wolltet ihr schon immer mal mitteilen?

Liebe Nachbar_innen:

Wir laden euch ein zum Kuchen essen, Kaffee trinken und zum Schnacken über alles, was gerade wichtig ist. Sonntag, 17.7. von 14-18 Uhr im Park Fiction.

Sommer - Sonne - St. Pauli selber machen

StPauliSelberMachen-Express vom 02.06.2016

Stadtteilkonferenz PlanBude, 05.06., 16-18h

Wie geht es weiter mit dem Esso-Häuser Neubau?

Im September 2015 hat die Jury entschieden: Einstimmig, mit
Unterstützung der StadtteilvertreterInnen aus ESSO-Initiative,
Mieter-Helfen-Mietern, SOS-St. Pauli und FC St. Pauli wurde der Entwurf
von den Büros NL und Bel gewählt. Die von der Planbude ermittelten
Ergebnisse aus dem Stadtteil wurden von diesen Büros am überzeugendsten
umgesetzt, ihr Modell setzt den St. Pauli-Code fort.

Auf dieser Grundlage wird jetzt der Hochbauliche Wettbewerb gestartet,
der festlegt, wie die neuen Esso-Häuser wirklich aussehen werden.

Aber was ist vom Siegerentwurf übrig geblieben? Wie sehen die Vorgaben
für Hotel und Gewerbe aus? Wie viele Sozialwohnungen sind geplant? Die
Anwohner haben sich vielfach Orte des Gemeinsamen gewünscht: Was ist aus
den Ideen von Stadtteilkantine, Fablab, offenen Werkstätten und
Experimentierräumen geworden? Wie steht’s um die Rückkehr von Molotow,
Planet Pauli, um Panoptikum und Kogge? Wie kann die geplante
Quartiersgasse zu einem neuen Stück St. Pauli werden? Anregend,
kommunikativ, nachbarschaftlich, mit Ecken und Nischen zum Verweilen und
Plauschen? Werden wir auf den Dächern Spielen, Klettern, Gärtnern oder
einfach nur den Sonnenuntergang genießen? Hat der Komplex das Zeug zum
neuen Lieblingsort?

Planbude stellt den überarbeiteten Entwurf vor und wird diesen vor dem
anstehenden Wettbewerb diskutieren. Kommt vorbei, informiert euch, sagt
eure Meinung, teilt eure Ideen.

05.06.2016 16-18h
Ganztagsschule St. Pauli (Bernard-Nocht-Str. 12)

Siehe auf bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/800980320036718/

Kleine Stadtteilversammlung zu Drogenpolitik auf St. Pauli, 7.6., Kölibri

Kleine Stadtteilversammlung zum Thema:

Drogen auf St.Pauli und die Auswirkungen auf die Anwohner/innen

Wie ist die Situation für Euch?
Was können wir tun?
Was sollten wir fordern?
Wir laden Euch an dieser Stelle zu einem informellen Erfahrungsaustausch
ein.

Dienstag 7.6. um 19.30 Uhr
im Kölibri,
Hein-Köllisch-Platz 11+12
Gastgeber: Drogen AG St. Pauli

Diese kleine Stadteilrunde soll auch zur Themensammlung
für eine größere Veranstaltung im September dienen.

Siehe auf bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/524122311107251/

Hoffest mit Brunch im Schanzenhof, 4.6., 16 Uhr

Folgender Text eines Flugblattes kursiert hier gerade im Viertel. Wir
dokumentieren ihn an dieser Stelle:

EINLADUNG ZUM HOFFEST MIT BRUNCH AM SAMSTAG,
4.6.16 UM 16:00 IM SCHANZENHOF!

Nach vielfältigen Aktionen soll an dem Tag der Schanzenhof bei einem
Brunch nach unseren Vorstellungen „verschönert“ werden. Material dafür
wird zur Verfügung gestellt!

Nach der feindlichen Übernahme durch den Investor Schommartz und dem
Betreiber Behrmann reißen die Schikanen nicht ab: Nun ist auch das Kino
3001 von der fristlosen Kündigung bedroht- Es wurden lebenslange
Hausverbote für Anwohner_innen und ehemalige/zukünftige
Mitarbeiter_innen des Schanzensterns ausgesprochen. Diese betreffen den
Hof sowie die umliegenden Straßen.

Gleichzeitig beugt sich die Drogeneinrichtung „Palette“ dem Druck des
Eigentümers und entlässt fristlos eine Mitarbeiterin, die sich an
Protestaktionen beteiligt haben soll. Wir werden auch mit dieser Aktion
dafür sorgen, dass Schommartz und Behrmann die Freude am Schanzenhof im
Halse stecken bleibt.
Wir freuen uns auf einen ereignisreichen Samstag!

Zusammenleben oder Abschieben? 10.06., ab 16 Uhr, HAW
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens

1.000 „Rückführungen“ im ersten Vierteljahr 2016, davon 270
Abschiebungen. Ist das die Ankommenskultur, von der in Hamburg und
darüber hinaus so oft die Rede ist?

Zusammenleben oder Abschieben?
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens
Freitag, 10. Juni 2016, 16.00 – 19.30 Uhr
Abendprogramm: 20.00 – 22.00 Uhr
Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW – Department Soziale Arbeit
Alexanderstraße 1, 20099 Hamburg

Sicherheit und Perspektiven hier bleiben zu können sind für Geflüchtete
ganz wesentliche Voraussetzungen für ein gelingendes und
gleichberechtigtes Zusammenleben. Doch die Situation der hier
angekommenen Menschen ist in den letzten Monaten immer schwieriger
geworden, insbesondere, seitdem Geflüchtete u.a. in die Türkei zurück
gedrängt werden. Viele müssen mit Abschiebungen rechnen, viele haben
Sorge um ihre Angehörigen, die in Idomeni oder der Türkei festgesetzt sind.
Wir sehen uns daher gerade jetzt aufgefordert, die Lage derjenigen
Menschen ins Licht zu rücken, die abgeschoben werden oder denen die
Rückführung in angeblich „sichere Herkunftsländer“ droht, aus denen sie
erst kurz zuvor geflüchtet sind.
Im Interesse einer solidarischen Willkommenskultur, einer gerechten
Stadt und eines gelingenden und emanzipatorischen Zusammenlebens können
und wollen wir dazu nicht schwei-gen. Wir laden deshalb zu einer
Veranstaltung ein, in der die Perspektive der Menschenrechte im
Mittelpunkt steht und aus der Sicht von Betroffenen, Beteiligten,
Politik und Kultur betrachtet wird.

Das Bündnis Stadt des Ankommens hat sich im Herbst 2015 gebildet.
Engagiert sind darin Akteur*innen aus Flüchtlings- und
Stadtteilinitiativen, Kirche, Wissenschaft und Gewerkschaften. Am 11.
Dezember 2015 wurde eine erste Konferenz unter der Überschrift „Hamburg
– Stadt des Ankommens“ mit 300 Teilnehmer*innen durchgeführt. Im
Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Bedingungen geschaffen werden
müssen, um das zukünftige Zusammenleben positiv zu gestalten.

Der vorläufige Ablaufplan sieht so aus:

16.00 Uhr:
Einlass, Kaffee und Tee

16.15 Uhr:
Eröffnung durch die Veranstalter*innen

16.30 Uhr:
Beitrag von Dr. Andrea Berg, Amnesty International Deutschland, Leitung
Länderthemen und Asyl

17.15 Uhr:
Beiträge von Geflüchteten und Unterstützer*innen

18.15 Uhr:
Beitrag von Christoph Strässer (MdB, SPD), ehemaliger Beauftragter für
Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung:
„Deutsche und europäische Flüchtlingspolitik“

19.15 Uhr:
Pause: Essen aus der Afrika-Vokü und Vernetzung an Bistrotischen

20.00 Uhr:
Perspektiven der Kultur, mit der Schauspielerin Sylvia Wempner (Lesung
aus Jenny Erpenbeks Roman „Gehen, ging, gegangen“, 2015) und

Real Explosion, Nachwuchs der international besetzten Gruppe Hajusom
(Performance)
Musik von der Band STROM & WASSER feat.
The Refugees

Weitere Infos und Anmeldung unter:
https://www.haw-hamburg.de/themendienst/termine-detailansicht/view/event/typ/tx_cal_phpicalendar/lv/view-list|page_id-35075/monat/06/tag/10.html?tx_cal_controller[uid]=3242&tx_cal_controller[year]=2016&cHash=f358453dddaa8b5b3b86920aef0ef2cf
oder Facebook:
https://www.facebook.com/events/840795199383409/

Demo gegen Polizeigewalt, rassistische Kontrollen & Inhaftierung,
18.6. 13 Uhr, Park Fiction

Aus dem Aufruf:

GENUG IST GENUG!
Gegen Polizeigewalt, rassistische Behandlung, Kontrollen und Inhaftierung!
Nein zu Diskriminierung und Kriminalisierung!

Wir sind solidarisch mit der Familie und demonstrieren in Gedenken an
Jaja Diabi, der im Alter von 21 Jahren am 19. Januar 2016 in der Haft
gestorben ist. Wir sehen die Verantwortung für seinen Tod bei diesem
System und seinen Vertreter_innen, denn er starb zumindest unter
Beihilfe der Polizei und in den Mauern der deutschen Justiz. Es kann
nicht sein, dass massenhaft rassistische Kontrollen durchgeführt werden,
Menschen in Gefängnisse gebracht werden und gar dort sterben.

Am 14. Januar 2016 wurde Yaya Diabi an der Reeperbahn aus nichtigen
Gründen und rassistischen Vorurteilen von der Polizei festgenommen, vier
Tage später, am 18.1. wird er von der U-Haft an der Holstenglacis nach
Hahnöfersand verlegt. Genau einen Monat später, am 19.2.2016 ist Yaya
Diabi tot.

Den kompletten Aufruf und weitere Infos findet ihr unter:
https://deadbylaw.blackblogs.org/

Dringend Zimmer gesucht in St. Pauli/Schanze/Altona/Eimsbüttel!

Oumar ist 24 und aus Mali und spricht deutsch. Er lebt seit einiger Zeit
nach seiner Flucht aus Lybien über Italien in einem kleinen Ort hinter
Stade, hat aber viele Freunde auf St. Pauli. Da er inzwischen im
Schanzenviertel in Schichtarbeit arbeitet, braucht er dringend ein
Zimmer, das nicht so weit weg ist. Das darf um die 200.- Euro kosten.

Wenn ihr etwas für ihn habt: Bitte meldet euch bei simoneborgstede[at]gmx.de

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 06.06., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli
selber machen“ statt.

Nächster Termin:
06.06.2016, 19:30 Uhr, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 24.03.2016

Schanzenfest rund um den bedrohten Schanzenhof – 26.3. 10-22 h

Am kommenden Samstag findet das Schanzenfest außerplanmäßig schon im Frühjahr statt. Anlass sind die Kündigungen der Mieter_innen im Schanzenhof.

Auch wir von St. Pauli selber machen werden mit einem Infostand in der Bartelstrasse anwesend sein! Kommt uns gerne besuchen!

Aus dem Aufruf:

„Solidarisch gegen Investoreninteressen und rassistische Ausgrenzung”

Die Stadt als Ware im Schanzenviertel und anderswo: Im Vergnügungsareal steigen die Mieten, Hilfeeinrichtungen werden dichtgemacht, polizeiliche Kontrollen und Maßnahmen gegen Menschen eingesetzt, die diese Entwicklung stören. Wir stellen einen solidarischen Umgang dagegen. Wir machen den Investorenschreck gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn, als kritische Intervention in weiterreichende gesellschaftliche Widersprüche.
[…]

Kompletter Aufruf und weitere Infos unter:
http://schanzenhof.info/schanzenfruehjahrsfest-am-26-03-2016
oder
http://florableibt.blogsport.de/2016/03/05/26-maerz-10-22-uhr-schanzenfruehjahrsfest/

Filmmatinee über den Kampf für eine Recht auf Stadt – 26.03. ab 11.30h

Im Rahmen des Schanzenfestes am 26.03.16:

Filmmatinee über den Kampf für eine Recht auf Stadt und gegen Verdrängung
Im Schanzenstern mit Café und Gebäck, Eintritt frei

11.30 h „MIETE ESSEN SEELE AUF“

Ein Film von Angelika Levi / Co-Regie: Christoph Dreher / Kamera: Antje Schäfer
Director’s Cut (55min) D 2015

MIETE ESSEN SEELE AUF dokumentiert 2 Jahre nachbarschaftliche Organisierung und Protest am südlichen Kottbusser Tor. Der Film portraitiert bewegend die Akteure des Protestes. Er verknüpft die Wohnungsfrage mit der Geschichte der Migration und betont eine Verbindung von Rassismus und urbaner Verdrängung.

12.45 h „KURZE ZUKUNFT“

Ein Film von Doro Carl ( 83 min ) D 2015

In der Langzeitbeobachtung der Großen Bergstraße in Hamburg Altona beschreiben Bewohner*innen, Aktivisten, Ladeninhaber und Künstler*innen die Veränderung der Straße. An Planung und Bau der ersten innerstädtischen Ikeafiliale entzünden sich unterschiedliche Visionen und Interessenslagen der Stadtentwicklung.

Anschließend Gespräch mit der Filmemacherin.

Stadtteilfrühstück mit Infos von Romano Achipe, 03.04., 12-16h, Kölibri

Stadtteil-/Mitbring-Frühstück + Infos über Romano Achipe ano Hamburg + Ausstellung „ Abgeschobene verschwinden nicht“ von Die Falken Hamburg.

Das Stadtteilfrühstück im Kölibri bietet einen offenen und unkommerziellen Raum als Plattform für nachbarschaftlichen Austausch und Kommunikation. Es gibt ein Frühstücksbuffet zu dem die Besucher_innen eigenes Essen mitbringen oder sich gegen Spende bedienen können.

Wechselnde kulturpolitische Angebote erzählen und informieren über Aktuelles aus der Stadt und laden zum Mitmachen ein.

Veranstaltung: Linke Alternativen zur Flüchtlingspolitik in Hamburg?
4.4, 19.30 h, Centro Sociale

Die Erklärung von Recht auf Stadt „Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung“ (die auch von St. Pauli selber machen unterstütz wird) soll in einer öffentlichen Veranstaltung von Blauer Montag und RaS öffentlich diskutiert werden:

Linke Alternativen zur Flüchtlingspolitik in Hamburg? Zwischen Volksentscheid und Schuldenbremse
Montag, 4. April 2016, 19.30 Uhr, Centro Sociale
Eine Diskussionsveranstaltung der Gruppe Blauer Montag und Recht auf Stadt

Nach dem (kurzen) Sommer der Migration, Willkommenskultur und „Wir schaffen das“ erleben wir jetzt das Roll back: rechtsradikale und rechtspopulistische Formierung überall in Europa, die massivsten Asylrechtsverschärfungen in Deutschland seit 1993 und der Versuch, das Grenzregime an den europäischen Außengrenzen zu restaurieren. In Deutschland bemühen sich Staat und Politik, die verwaltungsmäßige Kontrolle über die Grenzen, die Migrationssteuerung und über die Flüchtlinge wieder zu erlangen.

Gleichzeitig ist aber auch klar, dass ein Großteil der Menschen, die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind, dauerhaft bleiben wird. In der Veranstaltung am 4.4. wollen wir daher die sozialpolitischen und gesellschaftlichen Zuspitzungen in den Fokus rücken und diskutieren, die vor dem Hintergrund der aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen in Hamburg zu erwarten sind. Denn eine Stadt wie Hamburg wird in sehr viel kürzerer Zeit sehr viel stärker und dabei sehr viel vielfältiger wachsen. Und das wird keine gemütliche Veranstaltung werden: Wir gehen davon aus, dass die sozialen Konflikte in der Stadt zunehmen werden. Unter dem Dogma der Schuldenbremse werden Bevölkerungsgruppen in Konkurrenz gesetzt – um Wohnraum, um Arbeit, um Zugang zu Schulen und Kitas. Der Druck auf die Sozialsysteme und die soziale Infrastruktur in der Stadt nimmt zu. Der aktuelle Hype um die geplanten so genannten „Großsiedlungen“ gibt einen Vorgeschmack auf die Art von Konflikten, die in Zukunft zu erwarten sind. Selbst wenn in einzelnen Nachbarschaftsinitiativen tatsächlich differenziert um eine Idee von „integrationspolitisch sinnvollen und nachhaltigen Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung“ gerungen wird: In der Initiative zum Volksentscheid für Integration gehen Angst- und Bedrohungsphantasien, Besitzstandslogiken und rassistische Abwehrhaltungen eine gefährliche Melange ein, an deren Ende Flüchtlingsaufnahme nur in homöopathischen Dosen akzeptiert wird, die den gesellschaftlichen Status quo und die herrschenden Verteilungsverhältnisse nicht gefährden.

Nur wenige Stimmen haben sich bisher öffentlich von links zu dieser gesellschaftlichen Zuspitzung positioniert. Eine davon ist das Recht-auf Stadt-Netzwerk mit seinem Diskussionspapier „Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung“. Aus unserer Sicht ist dieses Papier ein guter Ausgangspunkt, um Antworten und Wege zu diskutieren, mit denen in die aktuellen Konflikte um Integration und Flüchtlingsaufnahme eingegriffen werden könnte. Das RaS-Papier fokussiert dabei den Wohnungsmarkt und auf die Frage von Wohnraumversorgung und fordert eine andere, kollektive Stadtplanung von unten. Wir schlagen vor, darüber hinaus die Frage nach dem Zugang zu Ressourcen, Einkommen, Arbeit, Bildung, Gesundheit etc. breiter zu diskutieren: Welche gesellschaftliche Entwicklung erwarten wir in den nächsten Jahren in Hamburg? Welche Konflikte? Welche Konkurrenzen? Welche Alternativen stellen wir gegen die Integrationsvorstellung der Volksentscheidsinitiativen? Was brauchen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren, damit die soziale Spaltung in dieser Stadt einigermaßen gebremst wird? Was setzen wir rassistischen Deutungsmustern entgegen?

Das wären einige der Fragen, die wir am 4.4. mit euch diskutieren wollen.

http://www.centrosociale.de/2016-04-04/linke-alternativen-zur-fl-chtlingspolitik-hamburg

Podiumsdiskussion zum Feldbunker, 4.4., 19:30 Uhr

Die Feldbunker-Initiative lädt ein zu einer Podiumsdiskussion
am Montag, den 4. April 2016 um 19:30 Uhr
im Tschaikowsky-Saal, Tschaikowsky-Platz 2
(Nähe Karolinenplatz / U-Messehallen)

Der Pächter des Medienbunkers an der Feldstraße möchte das Gebäude um deutlich mehr als 50% aufstocken, auf 58m Höhe. Über fünf zusätzliche Stockwerke, eine Veranstaltungshalle für über 2.000 Besucher, ein Fitnesszentrum, ein Hotel mit über 100 Zimmern, mehrere Gastronomiebetriebe und ein privater Dachgarten mit üppiger Grüngestaltung aber zeitlich eingeschränktem Besucherzugang sollen entstehen. Das Dach wird – nach derzeitigem Stand – KEINE ÖFFENTLICHE FLÄCHE sein.

Welche Auswirkungen hat die geplante Nutzung auf die Anwohner*innen?
Wie ist die Bunker-Aufstockung stadtplanerisch zu bewerten?
Wer profitiert von diesem Immobilienprojekt?
Was sagen die derzeitigen Mieter des Medienbunkers? Wie steht es mit dem Denkmalschutz?
Welche Events und welche Art von Kultur sollen hier in den nächsten 77 Jahren die Gewinne erzeugen?
Gibt es auch noch andere Varianten?

Weitere Infos unter:
http://feldbunker.de/2016/03/18/oeffentliche-podiumsdiskussion/

Ratschlag zur Verteidigung sozialer Grundrechte, 13.4.

AufRecht bestehen!
Ratschlag zur Verteidigung sozialer Grundrechte

Cafeteria der Stadtteilschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12
17.00 bis 21.00 Uhr

Veranstalter_innen:
Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Hamburg
Hamburger Netzwerk SGB II
Flüchtlingsrat Hamburg

Politische und soziale Grundrechte, wie sie seit 50 Jahren in der UN Grundrechte-Charta verankert sind, gelten im Selbstverständnis unserer modernen Gesellschaft als garantiert. Dennoch wird die Inanspruchnahme sozialer Rechte politisch zunehmend an Bedingungen und Pflichten geknüpft. Die Forderung, dass Menschen, die sozialstaatliche Hilfe und Leistungen in Anspruch nehmen, sich im Rahmen disziplinarischer und autoritärer Normen bewahren sollen, mutiert zum gesellschaftlichen Konsens. […]

Gegen die Aushöhlung bürgerlicher und sozialer Grundrechte und die Akzeptanz repressiver pädagogischer Konzepte in der Verwaltungspraxis wie in der Sozialen Arbeit müssen wir für ein emanzipatorisches Menschenbild, humane Werte und soziales Fachwissen eintreten. Der Ratschlag lädt alle sozialpolitisch Interessierten und Aktiven ein, sich über die Situation in den verschiedenen sozialen Bereichen auszutauschen und politische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.
[…]

Komplette Einladung unter:
http://www.fluechtlingsrat-hamburg.de/content/ak_130416_AufRecht%20bestehen.html

SPsm-Statement zu Polizeigewalt und Repression

Es reicht! – Gegen Polizeigewalt und Repression auf St. Pauli und anderswo

Vorfälle von Polizeigewalt nehmen seit einiger Zeit auf St. Pauli in besorgniserregender Weise zu. Wir sehen die aktuelle Entwicklung in ihrer Massivität als einen Angriff auf das ganze Viertel: Die Grenzen des Erträglichen sind längst überschritten worden.

Im Januar 2014 wurde anlässlich eines angeblichen „Angriffs auf die Davidwache“ das bislang größte Gefahrengebiet in Hamburg erlassen, welches sich über St. Pauli, Schanze und Altona er-streckte. Ein Angriff konnte von Polizei und Gericht jedoch nicht bestätigt werden, diese Behauptung war offenbar eine Lüge. Die Hamburger Gefahrengebiete wurden im Mai 2015 für verfassungswidrig erklärt, es gibt aber immer noch drei dauerhafte Gefahrengebiete, eins in St. Georg (Drogenkriminalität) und zwei auf St. Pauli (Drogenkriminalität, Vergnügungsviertel).

Insbesondere im südlichen St. Pauli häufen sich seit längerem Übergriffe gegen mutmaßliche Drogendealer und rassistische Kontrollen. Hierbei werden Menschen, die von der Polizei als „nicht-weiß“ angesehen werden, grundlos angehalten, belästigt und kontrolliert. Ganz egal, ob die Betroffenen auf dem Weg zum Park Fiction, zu Freund_innen oder zur Arbeit sind: jede_r hat das Recht, sich frei in der Stadt zu bewegen!

[…]

Den kompletten Text findet ihr unter:
http://www.st-pauli-selber-machen.de/?p=878

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 04.04., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt.

Nächster Termin:
04.04.2016, 19:30 Uhr, Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

StPauliSelberMachen-Express vom 18.02.16

VERSCHOBEN: Filmabend zu Stadtentwicklung im Kölibri, jetzt am 04.03., 19 Uhr, Kölibri

Eigentlich wollte die GWA St. Pauli am Freitag dem 19.02. ab 19 Uhr
Filme zum Thema Stadtentwicklung im Kölibri zeigen. Dieser Termin ist
wegen der aktuellen Ereignissen und der Demo morgen (siehe Punkt 2)
abgesagt bzw. verschoben worden. Der Filmabend findet jetzt am
Freitag, 04.03.16 um 19 Uhr im Kölibri statt.

Wir wollen es uns mit Sofas und Popcorn gemütlich machen. Wer Lust hat,
kann sich nach den Filmen am Tresen bei ein paar Getränken noch darüber
austauschen. Würde uns freuen, möglichst viele von euch dort zu treffen!

19:00 Uhr: Göttliche Lage (D 2013, 104 min)
21:00 Uhr: Boomtown St. Georg (D 2015, 87 min)

Die alten Nachbar_innen werden immer weniger? Die Mieten immer höher?
Dieser Vorgang wird „Gentrifizierung“ genannt und bedeutet in etwa
„Verdrängung durch Aufwertung“.
Wie Verdrängungsprozesse ablaufen und was das für Stadtteile und
Nachbar_innen bedeutet, zeigen die Filme „Göttliche Lage“ und „Boomtown
St.Georg“, die wir gemeinsam mit euch in gemütlicher Sofa-Atmosphäre mit
Popcorn angucken wollen.

„Göttliche Lage“ dokumentiert den Strukturwandel eines Gebietes in
Dortmund vom Stahlwerksgelände zum Luxusquartier und die drohende
Verdrängung der Anwohner_innen.
http://www.goettliche-lage.de/

„Boomtown St. Georg“ zeigt eine ähnliche Entwicklung im Hamburger
Bahnhofsviertel. Der Film fragt: gehört die Stadt den Menschen, die das
Leben in ihr gestalten oder den Eigentümern, die die Grundstücke und
Häuser besitzen?
http://www.boomtown-stgeorg.de/trailer.html

Eine Veranstaltung der GWA St. Pauli in Kooperation mit der
Rosa-Luxemburg-Stiftung HH, Asta HAW HH und BUKO (Bundeskoordination
Internationalismus)
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung.
http://www.gwa-stpauli.de/veranstaltungen/veranstaltungen/newsdetails/archive/2016/february/article/filmabend-mit-goettliche-lage-und-boomtown-st-georg.html?tx_ttnews[day]=19&cHash=9e99004d52603d70a890dfb0e37ae4b5

oder als Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/981876708555771/

Soli-Demo für Pudel, Park Fiction und Kofi, 19.2., 20:30 Uhr

Mit Grafiken gestalteter Demoaufruf unter:

Unsere Ruine kriegt ihr nicht! Demonstration: Freitag 19. Februar 2016, 20:30 Uhr

Unsere Ruine kriegt ihr nicht!
Solidarität mit dem Golden Pudel Club und Park Fiction

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand der Golden Pudel Club in
Flammen. Der Dachstuhl ist zerstört. Auch das improvisierte Heim eines
obdachlosen Refugees verbrannte, mitsamt seinen Papieren. Das Park
Fiction Archiv im Obergeschoss ist zu großen Teilen löschwasserdurchnässt.

Die Tat (im Club waren über Hundert Gäste) sowie der Zeitpunkt (wenige
Wochen vor der Zwangsversteigerung, zwei Tage nach Ankündigung des
Pudels, den Club in eine Stiftung überführen zu wollen) – beides wirft
Fragen auf. Zufall? Idiotie? Berechnung?

Dies wäre nicht der erste Versuch auf St. Pauli, investitionshemmende
Nutzer*innen mit Feuer zu vertreiben. Falls jemand die Situation zu
nutzen gedenkt: Seid gewarnt, Geldsäcke!

Dieser Knochen ist zu groß für euch.

Denn wir werden dort nichts anderes zulassen, als:

1.) den Original Pudel, dort wo er ist,

2.) Gebäude & Grundstück dauerhaft unkommerziell abgesichert,

3.) oben ein aktiver Ort für tagsüber, für die Nachbarschaft, für
unverständliche Kunst, für Pudel Booking, Diskussionen, für Park Fiction
Archiv, Recht auf Stadt-Angelegenheiten und Subkulturen. Zum Beispiel.

Denn so war der Ort immer geplant – als Gesamtgefüge aus Park und Pudel.
Dafür haben wir seit 1995 erfolgreich zusammen gekämpft. Und das werden
wir wieder tun. Die angebrannte Hundehütte ist umgeben von ruinierten
Gastronomie-Ambitionen im gehobenen Kundensegment. Alle sind
gescheitert. Euch würde es noch schlimmer ergehen.

Und dann noch das: Es ist ein Drama, dass unser Nachbar Kofi von
Abschiebung bedroht ist. Er wohnte im jetzt verbrannten Zelt im Park,
meldete sich nach dem Brand als Zeuge. Tags drauf wurde er verhaftet,
soll abgeschoben werden. Das ist ein Skandal. Und nährt Zweifel an der
Gründlichkeit der polizeilichen Ermittlungen.

In Hamburg rannte schonmal ein Mann 10 Meter ohne Kopf. Der Pudel lebt
auch ohne Dach. Er wurde schon immer von Liebe zur Musik, krudem Humor,
tanzenden Füßen, Postern ohne Informationsgehalt und Philosophie am
Tresen zusammengehalten. Pudel sind nicht nur lustig und schön, sie
können auch beißen.

Demonstration: Freitag 19. Februar 2016, 20:30 Uhr

ab: FC St. Pauli, Südkurvenvorplatz, zum: Golden Pudel Club / Gezi Park
Fiction

Grrrrrrrrrrrr!

Unterstützt von Park Fiction Komitee, USP, Zeckensalon und weiteren
Nachbar*innen, Fangruppen des FC St. Pauli und Kultur- &
Stadtteilinitiativen.

Refugee Conference in HH vom 26.-28.2. – Unterstützung und Geld benötigt!

Vom 26. bis 28. Februar findet die von diversen Refugee-Gruppen
organsierte INTERNATIONAL CONFERENCE OF REFUGEES & MIGRANTS statt.
Mehrer Hundert von Flucht betroffene Menschen werden sich über ihre
Situation austauschen; Strategien gegen Rassismus und Sexismus, gegen
die herrschende Asylpolitik Europas und Strategien zur
Selbstorganisierung und Vernetzung werden die großen Themen sein. Und
diverse andere. Podiumsdiskussionen, Workshops, Ausstellung, Konzert,
Party, gutes Essen, praktische Tipps und Aktionen, Kids Space,
Frauen-Space etc.

Statt der erwarteten 800 Teilnehmer*innen haben sich inzwischen schon
mehr als 1000 Teilnehmer*innen online registriert und wieviele spontan
kommen werden, ist nicht klar.

Damit die Konferenz gut über die Bühne gehen kann, braucht es noch viele
viele Helfer_innen. Hier findet ihr eine detaillierte Aufstellung, wo
noch Hilfe benötigt wird. Aber jenseits des Mitanpackens am
Konferenz-Wochenende braucht es auch noch den schnöden Mammon. Wer also
den einen oder anderen Euro übrig hat und ihn sinnvoll investieren will,
der kann das hier tun:
https://www.nordstarter.org/refugeeconference

—- Hier braucht es eure Hilfe! —-

SCHLAFPLÄTZE: Dringend! Wenn ihr privat welche anbietet oder Orte wisst,
an denen mehrere Schlafplätze organisiert werden können z.B. für Gruppen
oder Familien, übernehmt gerne Verantwortung und kümmert euch darum dass
diese Plätze zur Verfügung stehen. Ideal wäre es, wenn ihr die Menschen
unterstützen und evtl begleiten könnt: Wie sie von dort zu Kampnagel
kommen, dass sie einen Stadtplan haben und wissen wo die nächste Bahn-
oder Bus-Station ist, dass sie evtl. Essen bekommen oder sich selber was
kochen können. Bitte meldet eure Schlafplätze unter:
conference.hamburg@riseup.net

ÜBERSETZER*INNEN: Wir brauchen noch Leute die übersetzen können von
Englisch in alle Sprachen, insbes. Arabisch, Farsi, Romanese, Somali,
Tigrinya… und mehr! Bitte melden unter:
conference.hamburg@riseup.net

KIDS SPACE: Wenn ihr eine oder mehrere Schichten bei der Kinderbetreuung
übernehmen könnt, meldet euch unter:
rotznasenanarchies@riseup.net

KOCHEN: Wenn ihr beim kochen und schnippeln helfen könnt oder an dem
Wochenende Essensspende habt oder Lust habt Supermärkte anzuschreiben
und Spenden zu organisieren und zu transportieren, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

TRANSPORT: Wenn ihr ein Auto habt um Dinge oder Menschen zu
transportieren oder wenn ihr Zeit habt Menschen mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln zu begleiten, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

INFOPOINT: Wenn ihr Schichten am Infopoint machen könnt, meldet euch
unter: conference.hamburg@riseup.net

Wenn ihr sonst irgendwas beitragen könnt, meldet euch unter:
conference.hamburg@riseup.net

HELFT MIT UM DIE BISHER GRÖßTE KONFERENZ VON GEFLÜCHTETEN FÜR
GEFLÜCHTETE IN EUROPA ZU VERWIRKLICHEN!!

Infos zur Konferenz unter:
http://refugeeconference.blogsport.eu/

Schanzenhof: Veranstaltung und Gegendarstellung

Der Unterstützer_innen-Kreis Schanzenhof-Ini lädt zur Info- und
Mobilisierungsveranstaltung am 25.02.16 in Jesus Center (Schulterblatt 63)
Themen werden sein
Gentrifizierung / Widerstand im Schanzenviertel
Berichte von betroffenen Mieter*innen
Bisherige und geplante Aktionen
Diskussion und Austausch
Dazu gibt es eine kleine Ausstellung über die Entwicklung Schanzenhof /
Schanzenviertel.

Flugblatt zum Ausdrucken / Weiterverteilen findet ihr unter:
http://schanzenhof.info/offenes-treffen

Ausserdem hat der Schanzensterns eine Gegendarstellung zu den
Presseäußerungen von Herrn Behrmann veröffentlicht. Diese findet ihr unter:

Gegendarstellung Behrmann/Schanzenstern

Erklärung von SPsm zum Schanzenstern vs. Fritz im Pyjama Hotel

Verdrängung bleibt Verdrängung!
Fritz im Pyjama Hotel vs. Schanzenstern:
So geht’s nicht.

Hamburg, 08.02.2016: Die Aufregung um die Kündigung der Gewerbemieter im
Schanzenhof ist zu Recht groß. Die Gebrüder Schommartz zerstören das auf
Vielfalt bedachte ehemals städtische Projekt, indem sie der
Drogenberatungsstelle Palette, dem Hotel/Bio-Restaurant Schanzenstern,
einer Kultur-Etage und einer Boxschule kündigten. Wieder sollen
langjährige Gewerbemieter aus der Schanze verschwinden. Besonders
irritierend ist die Kündigung des Schanzensterns, der sich über die
Miethöhe bereits mit dem Eigentümer einig war. Seine Fläche soll von
einer Filiale des Fritz im Pyjama Hotels übernommen werden.
[…]

Die komplette Erklärung findet ihr unter:

Verdrängung bleibt Verdrängung! Fritz im Pyjama Hotel vs. Schanzenstern: So geht’s nicht.

Erklärung von SPsm zu Razzia in der Hafenvokü

Auch zur Razzia in der Hafenvokü am 4.2.16 hat sich St. Pauli selber
machen geäussert:

[…]

Dass nun auch die VoKü als wichtiger Ort für unterschiedliche Menschen,
der auch Refugees stets willkommen heißt, ohne rechtliche Grundlage
gezielt durchkämmt wurde, ist alarmierend und reiht sich ein in eine
verschärfte Konfrontation und zunehmende rassistische Kontrollen in
letzter Zeit seitens der Hamburger Polizei. Die Vermutung liegt nahe,
dass sie gerade auch dem neuen Innensenator Andy Grote in aller
Deutlichkeit demonstrieren will, wer in dieser Stadt das Sagen hat.

Es sei auch daran erinnert, dass bis heute keiner der Verantwortlichen
für das verfassungswidrige Gefahrengebiet vom Januar 2014 zur
Rechenschaft gezogen worden ist. Im Gegenteil, Hardliner Hartmut Dudde
wurde im vergangenen Jahr noch mit dem Posten des Leiters der Direktion
Einsatz belohnt.

Das Mindeste, was man vom neuen Innensenator erwarten kann, ist, dass er
in der Polizeiführung kräftig ausmistet.

Ganz gleich jedoch, ob dies geschieht oder nicht: Die St.
Paulianer*innen werden von ihrer Unterstützung für Geflüchtete keinen
Millimeter abweichen.

Schluss mit den rassistischen Kontrollen rund um die Hafentreppe und
anderswo!

Komplette Erklärung unter:

Erklärung zur Razzia in der Hafenstraße vom 4.2.2016:

Positionspapier von Recht auf Stadt zum Streit um den geplanten Wohnungsbau für Flüchtlinge

Im Streit um den geplanten Wohnungsbau für Flüchtlinge hat sich nun auch
das Plenum der Recht auf Stadt Vernetzung zu Wort gemeldet:

Migration findet Stadt. Gegen die Hysterie – für eine andere Planung
10 Punkte zur Kritik am derzeitigen Notstandsurbanismus und warum RaS
einen „Volksentscheid gegen Großunterkünfte“ für Flüchtlinge für falsch
hält:

Das 10-Punkte Positionspapier findet ihr hier:
http://rechtaufstadt.net/recht-auf-stadt/migration-findet-stadt-gegen-die-hysterie-fuer-eine-andere-planung

Auch St. Pauli selber machen unterstütz dieses Papier.

Presseinfo RW Karo: Klima der Angst? Helfer in Not – helfen oder schweigen

Presseinfo von Refugees welcome Karoviertel
13. Februar 2016

Klima der Angst?
Helfer in Not – helfen oder schweigen

In persönlichen Gesprächen, aber auch im Kontakt mit den Medien ist für
uns eins offensichtlich geworden: Ehrenamtliche vor Ort trauen sich
nicht Missstände öffentlich zu machen, weil sie befürchten dass ihnen
der Zugang zu den Einrichtungen verwehrt wird. Angestellte der Stadt
oder der Einrichtungen müssen mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen und
Druck „von oben“ rechnen.

Aktuelle Vorkommnisse haben gezeigt: Mängel in der Flüchtlingsbetreuung,
speziell an Zentralen Erstaufnahmen, werden erst wahrgenommen wenn ein
Unglück passiert.

Der einzige Weg für uns ist der über die Presse an die Öffentlichkeit,
immer mit der Vorgabe „unsere Informanten zu schützen“. Dieses
„unangenehme Klima der Angst“ (Zitat einer fassungslosen
Medienvertreterin) nehmen wir nicht mehr hin.

Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden diese „Un-Kultur des
Schweigen“ zu durchbrechen. Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden
Missstände nach außen zu tragen, ohne dass mit Hausverboten oder
Einschränkung der freiwilligen Tätigkeit gerechnet werden muss.

Wir als Initiative RWKaro sehen es als unabdingbar an, dass

• es eine behördenunabhängige Beschwerdestelle gibt, an die sich
Geflüchtete, Mitarbeiter, Helfer wenden können und bei der ihnen
absolute Anonymität zugesichert wird.

• die Information darüber dass es diese Möglichkeit gibt muss in allen
Einrichtungen – nicht nur ZEA- sondern auch Folgeunterkünfte in den
wichtigsten Sprachen öffentlich zugänglich ausgehängt werden

• die Beschwerdestelle muss die Möglichkeit haben auch vor Ort bei
unangekündigten Besuchen persönlich den Dingen nachzugehen, um nicht auf
die Rückmeldung der Betreiber angewiesen zu sein – und sollte auch die
Möglichkeit haben darauf zu wirken/anzuweisen Missstände abzustellen

• wie diese „Ombuds-/Mediationsstelle“ zusammengesetzt sein muss und wer
dafür in Frage kommt muss in einem offen Dialog zwischen
Sozialverbänden, Flüchtlingsinitiativen, Geflüchteten, Trägern und der
Stadt besprochen werden

Wer mag, hier gibt es die Presseinfo online auf Facebook. Sonst leider
nicht online verfügbar:
https://www.facebook.com/refugeeswelcome20357/posts/601763503307041

Bunkeraufstockung in der Feldstraße weiterhin umstritten

Die Auseinandersetzung um den Bunker an der Feldstraße ist weiterhin am
Laufen. Folgender Artikel im St. Pauli Blog fasst den Stand der Dinge
ganz gut zusammen.

Außerdem sei verwiesen auf die Webseite der Feldbunker-Initiative die
sich gegen die Bunkeraufstockung engagiert:
http://feldbunker.de/

Bunker: Politik will bis April entscheiden

Der Bauantrag zur geplanten Bunker-Aufstockung wird derzeit geprüft.
Streit über Genehmigungsverfahren und weitere öffentliche Anhörung.
http://st.pauli-news.de/tageslicht/bunker-politik-will-bis-april-entscheiden/

St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 07.03., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli
selber machen“ statt.

Nächster Termin:
07.03.2016, 19:30 Uhr, Centro Sociale, Sternstr. 2
(Wegbeschreibung: http://www.centrosociale.de/hinfinden)

Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit!
Kommt alle.

Verdrängung bleibt Verdrängung!
Fritz im Pyjama Hotel vs. Schanzenstern:
So geht’s nicht.

Hamburg, 08.02.2016: Die Aufregung um die Kündigung der Gewerbemieter im Schanzenhof ist zu Recht groß. Die Gebrüder Schommartz zerstören das auf Vielfalt bedachte ehemals städtische Projekt, indem sie der Drogenberatungsstelle Palette, dem Hotel/Bio-Restaurant Schanzenstern, einer Kultur-Etage und einer Boxschule kündigten. Wieder sollen langjährige Gewerbemieter aus der Schanze verschwinden. Besonders irritierend ist die Kündigung des Schanzensterns, der sich über die Miethöhe bereits mit dem Eigentümer einig war. Seine Fläche soll von einer Filiale des Fritz im Pyjama Hotels übernommen werden. (mehr …)