Allgemein

Plakatkampagne gegen die diskriminierenden Einsatzkonzepte der Polizei

Soziale Einrichtungen auf St. Pauli starten zusammen eine Plakatkampagne gegen die diskriminierenden Einsatzkonzepte der Polizei.
Darin fordert sie die politischen Handlungsträger*innen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und (sozial-) politische Lösungsansätze statt unverhältnismäßige und diskriminierende Einsatzkonzepte der Polizei zu entwickeln!
Ein Aufruf von: Abenteuerspielplatz am Brunnenhof; ABeSa; GWA St. Pauli; Haus der Familie; Internationaler Kinderladen; Kinder- und Jugendtagesstätte Silbersack; Kinderhaus am Pinnasberg; Kinderladen Maimouna; KiZ; KOOP Schanze; Wohnprojekt Parkhaus

Die Unkultur der Intransparenz

Pressemitteilung der Initiative St. Pauli Code JETZT!

Investoren des Baukonsortiums „Paulihaus“ schicken Gesprächsabsage…keine Dialogbereitschaft, sondern Intransparenz gegenüber dem Stadtteil, in dem sie bauen wollen.

Die Geschäftsführer von Hamburg Team (Peter Jorzik), von Pahnke Markenmacherei (Lars Lammers), von Argus (Thorsten Buch) und der Steg-Gesellschafter und Ex-Geschäftsführer (Hans Joachim Rösner) sowie Baudezernent des Bezirks Hamburg-Mitte (Bodo Hafke) hatten dem lange Zeit verhandelten Diskussionstermin mit der Initiative St. Pauli Code JETZT! für Mittwoch, den 24.06.2020 zugestimmt. Einen Tag vor dem Termin, eine überraschende Absage.

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Umfrage: Wie wirkt sich die Corona-Krise auf euch aus?

St. Pauli und Schanze sind mehr als das „hippe“ Ausgehviertel von Hamburg. Hier leben rund 31.000 Menschen. Viele sind krass vom Corona-Shutdown betroffen: Wer frei arbeitet, hat keine Aufträge mehr; Bars, Restaurants und Läden sind geschlossen, vielen droht die Insolvenz; Angestellte sind auf Kurzarbeit gesetzt oder gar entlassen. Wir wollen versuchen, das Ausmaß dieser Probleme in einer Umfrage zu erfassen. Es werden keine persönlichen Daten gesammelt!

Hier geht’s zum Fragebogen.

Leitet das auch an eure Freund*innen und Nachbar*innen weiter. Je mehr mitmachen, desto vollständiger können wir überblicken, wie die Lage ist.

+++Abgesagt!+++ Stadtteilversammlung am 22. März

+++Update: Stadtteilversammlung abgesagt+++
Liebe St. Paulianer*innen,
aufgrund der aktuellen Ereignisse bezüglich des Corona-Virus haben wir uns entschieden, die für 22.3. geplante Stadtteilversammlung abzusagen. Wir überlegen aktuell an Möglichkeiten, sich ohne physische Treffen im Stadtteil organisieren zu können und halten euch auf dem Laufenden.
Passt auf Euch auf und bleibt gesund.
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Liebe St. Paulianer*innen!

Nach der  Wahl ist vor der  Wahl:  Lasst  uns zusammenkommen! Denn die Veränderungen auf St. Pauli gehen weiter, wir müssen auf der Hut sein:

  • Wie geht es auf dem Esso-Häuser-Areal weiter, jetzt da die Stadt das Baufeld 5 kaufen wird?
  • Wie geht es mit dem Centro Sociale weiter, nachdem der Mietvertrag ausgelaufen ist?
  • Wie geht es weiter mit dem Projekt „Paulihaus“, das gerade vorerst gerichtlich gestoppt wurde?
  • Der Neue Pferdemarkt ist im Visier von Investoren, die Pläne zum „Paulihaus“ könnten nur der Anfang sein.
  • Die Mieten auf St. Pauli steigen weiter, Sozialwohnungen verschwinden: Womit müssen wir rechnen?
  • St. Pauli soll „immaterielles Weltkulturerbe“ werden. Klingt harmlos, könnte aber drastische Folgen haben.
  • Nach dem Anschlag von Hanau sollten auch wir uns fragen: Tun wir schon genug gegen Rassismus?
  • Was brennt Euch unter den Nägeln? Wo gibt es neue Probleme?

Die Stadtteilversammlung wird auch der Auftakt zu einer Aktionswoche in Hamburg sein, die am 28. März im europaweiten Housing Action Day gipfelt. Denn der Mietenwahnsinn in Europas Städten ist ungebrochen, und die Politik tut nach wie vor nichts, wenn man vom Mietendeckel in Berlin absieht. Das kann so nicht weitergehen!

Ort der Stadtteilversammlung: Ballsaal im Millerntor-Stadion
Zeit: Sonntag 22. März 2020; Einlass ab 14:30 Uhr, Beginn 15:00 Uhr

Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele bei der Mobilisierung für die Stadtteilversammlung unterstützen.
Einfach die Einladung zur Stadtteilversammlung als PDF oder das Plakat als PDF runterladen, ausdrucken und bei den Nachbar*innen an den Hauseingang kleben. Danke!

StPauliSelberMachen-Express vom 12.12.2019

Hier findet ihr eine neue Ausgabe des StPauliSelberMachen-Express. Diesmal steht der Express ganz unter dem Thema „Paulihaus“, einem geplanten Bürohaus-Neubau am Neuen Pferdemarkt. Dazu hat sich vor einiger Zeit eine neue Initiative gegründet: „St. Pauli Code jetzt!“.

Kontakt zur Initiative:
Mail: stpaulicodejetzt@st-pauli-selber-machen.de
Facebook: https://www.facebook.com/Paulihaus/
WWW: https://unser-areal.rindermarkthalle.de/
Instagram: https://www.instagram.com/paulihaus/

1) Onlinepetition – Den Bau des Paulihauses nicht genehmigen!

Im Folgenden findet Ihr umfangreiche Informationen rund um das Thema „Paulihaus“. Die Initiative „St. Pauli Code JETZ!“ hat eine Onlinepetition gestartet, um möglichst viel Druck aufzubauen, damit die Baugenehmigung für diesen Bürohauskomplex nicht genehmigt wird. Unterschreibt die Petition, teilt sie, informiert andere! Nur gemeinsam sind wir stark. Hier der Link zur Onlinepetition: https://www.openpetition.de/petition/online/den-bau-des-paulihauses-nicht-genehmigen Die Initiative plant auch ein Bürgerbegehren. Eine erste Version wurde vom Bezirksamt als unzulässig zurückgewiesen. Wir bleiben weiter dran.

2) St. Pauli Code statt „Paulihaus“ – Eine Einführung

Worum geht es eigentlich beim sogenannten „Paulihaus“. Das Ganze ist eine Planung die schon 2015 begonnen wurden. Damals lief es noch unter dem Namen „Build in St. Pauli“, lange Zeit ohne eine größere Öffentlichkeit. Nun hat sich im August diesen Jahres eine Initiative gegründet, die diesen Planungen etwas entgegensetzen will.
Eine erste Einführung findet ihr in diesem Text:
https://unser-areal.rindermarkthalle.de/allgemein/st-pauli-code-statt-paulihaus/

3) „Kieztrojaner oder netter Nachbar?“ – Eine Chronologie

Auf der öffentlichen Veranstaltung der Initiative St. Pauli Code jetzt!, die am 14.11.2019 im Ballsaal/Millerntorstadion stattfand, fasst Anwohnerin Veronika Pramor die Ereignisse der letzten Jahre zusammen. Guckt ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=6ZA471BA_8U

4) „Kieztrojaner oder netter Nachbar?“ – Ein Faktencheck

Auf der gleichen öffentlichen Veranstaltung hält Mario Bloem (Stadtplaner) einen Vortrag und klopft das Projekt Paulihaus ab und entkräftet dabei so ziemlich alle Argumente für einen Neubau am Neuen Pferdemarkt.
Guckt ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=fU119J3rwko
Die Aufzeichnung der kompletten Veranstaltung findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZXaOZQdmIa8

5) Kiezgesichter gegen Kieztrojaner – eine Online Kampagne

Unter dem Hashtag #Kiezgesichter gibt es eine Kampagne von verschiedenen Stimme aus dem Viertel, die sich gegen diese Neubaupläne (ohne relevanten Beteiligung des Stadtteils) aussprechen. Die ersten zwei Kiezgesichter sind schon online. Weiter folgen. Wenn auch Ihr Euch beteiligen wollt, dann schreibt an stpaulicodejetzt@st-pauli-selber-machen.de
Hier die Kiezgesichter-Videos:
Didine van de Platenvlotbrug, Tuntenimitatorin
https://www.youtube.com/watch?v=LOqxLhrLWB8
Horst Schleich, St. Pauli Urgestein
https://www.youtube.com/watch?v=ayRUdRfNO9w

6) Pressespiegel zum „Paulihaus“

Die Initiative hat es geschafft, dass umstrittene Projekt in die (kritische) Öffentlichkeit zu bringen. Seitdem sind einige Artikel erschienen. Hier eine erste Zusammenstellung:

taz, 8.12. Umstrittenes Bauprojekt auf St. Pauli – Markisen plötzlich verschwunden
https://taz.de/Umstrittenes-Bauprojekt-auf-St-Pauli/!5642757/

Mopo, 6.12. Widerstand auf dem Kiez. Das geplante „Paulihaus“ sorgt für Zündstoff
https://www.mopo.de/hamburg/widerstand-auf-dem-kiez-das-geplante–paulihaus–sorgt-fuer-zuendstoff-33573344

Hamburg Journal, 4.12. Initiative plant Bürgerbegehren gegen Paulihaus
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Initiative-plant-Buergerbegehren-gegen-Paulihaus,pferdemarkt190.html https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Streit-um-Paulihaus,hamj89076.html

Hamburger Abendblatt, 4.12. Widerstand gegen Bürokomplex – Restaurant als Keimzelle
https://www.newslocker.com/de-de/region/hamburg/st-pauli-widerstand-gegen-brokomplex-restaurant-als-keimzelle/view/

junge welt, 26.11. Die Menschen werden sich gegen Verdrängung wehren
https://www.jungewelt.de/artikel/367569.gentrifizierung-in-hamburg-die-menschen-werden-sich-gegen-verdr%C3%A4ngung-wehren.html

Elbe Wochenblatt, 20.11. „Nicht alles in den Dutt hauen“: Anwohnerversammlung zur Kontroverse um das geplante Paulihaus
https://www.elbe-wochenblatt.de/2019/11/20/nicht-alles-in-den-dutt-hauen-anwohnerversammlung-zur-kontroverse-um-das-geplante-paulihaus/

taz, 16.11. Nachbarschaftsini kämpft gegen Büros auf St. Pauli
https://taz.de/!5638579/

Die ZEIT, 13.11. Klotz mit Kiezflair
https://www.zeit.de/hamburg/2019-11/st-pauli-kiez-buerokomplex-investoren-hamburg-gentrifizierung

Elbe Wochenblatt, 17.9. Ärger um das „Paulihaus“
https://www.elbe-wochenblatt.de/2019/09/17/aerger-um-das-paulihaus-maharaja-betreiberin-kathrin-guthmann-will-nicht-in-den-neubau-sie-fuehlt-sich-getaeuscht/

taz, 21.8. Büroklotz statt Biryani
https://taz.de/Neubau-am-Neuen-Pferdemarkt/!5616213/

7) St. Pauli Code jetzt!, jeden Dienstag ab 18.30 Uhr im Maharaja

Die Initiative „St. Pauli code jetzt“ trifft sich jeden Dienstag ab 18.30 Uhr im Maharaja (Neuer Pferdemarkt 34).
Neue Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen. Kommt einfach vorbei!

8) St. Pauli selber machen! Jeden 1. Montag im Monat: Mo, 06.01., 19.30h

Jedem 1. Montag im Monat findet nun der offene Stadtteiltreff „St. Pauli selber machen“ statt. Das nächste Treffen ist am 6. Januar 2020 um 19:30 Uhr im Centro Sociale. Ladet Eure NachbarInnen ein, bringt FreundInnen mit! Kommt alle.

Solidarität mit Exárchia!

Erklärung von St. Pauli selber machen (English below):
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Am Montag wurde der Athener Stadtteil Exárchia von der griechischen Polizei besetzt. Drei besetzte Häuser wurden geräumt, Dutzende Geflüchtete und Aktivist*innen in Polizeigewahrsam genommen. Dieser Angriff auf einen solidarischen Stadtteil, den die neue rechte griechische Regierung bereits angekündigt hatte, ist unerträglich.

In Exárchia wurde 1973 mit dem Aufstand am Polytechnikum das Ende des faschistischen Obristen-Regimes eingeleitet, das ein Jahr später stürzte. Exárchia steht seitdem wie kaum ein anderer Stadtteil in Europa für gelebten Antifaschismus und Antirassismus, für solidarische und selbstorganisierte Nachbarschaftsstrukturen.

Wir sind äußerst besorgt, dass dieser Angriff der Beginn einer krassen politischen Säuberung des Stadtteils und der massenhaften Vertreibung von Geflüchteten ist, die dort einen sicheren Hafen gefunden hatten.

Solidarität mit Exárchia!



On Monday greek police attacked the Athens neighbourhood of Exárchia. Three squatted houses were evicted, dozens of refugees and activists were arrested. This attack that was announced in recent weeks by the new right wing government of Greece is outrageous.

It was in Exárchia where in 1973 the revolt at the Polytechnical University was the beginning of the end of the fascist Junta that was toppled one year later. Like few other quarters in Europe Exárchia has stood for a consequent antifascism and antiracism, for solidary and self-organised neighbourhood structures ever since.

We are deeply worried that this attack could be the beginning of massive political purge of the quarter and of the massive eviction of refugees who had found a safe harbour there.

Solidarity with Exárchia!



Einen ersten Bericht zum Angriff auf Exárchia findet ihr hier:
https://de.indymedia.org/node/36723

„Diese Angelegenheit ist eine skandalöse Verschwendung öffentlicher Mittel, für ein Ergebnis, das nicht nur Null, sondern in jeder Hinsicht negativ ist: moralisch, rechtlich, praktisch, wirtschaftlich und was auch immer man sich vorstellen kann. Dutzende von Geflüchteten – darunter auch Kinder –, die kein Verbrechen begangen haben, einzusacken, um von Orten vertrieben zu werden, an denen sie ein menschenwürdiges Leben führten, das sie selbst mit gestaltet haben, mit der einzigen Aussicht, in eine Hölle eingesperrt zu werden, in der sie unter viel schlimmeren Bedingungen leben, die auf Passivität und Untätigkeit hinarbeiten. Ich kann nicht sehen, wen diese Aktion glücklich machen kann, abgesehen von Rassisten und Schlägern. Als griechischer Bürger fordere ich, dass mir erklärt wird, warum öffentliche Mittel für so ein unethisches, illegales und ineffektives Ergebnis verschwendet wurden.“
Akis Gavriilides zum Polizeiangriff auf Exárchia